15.–19. Juni 2026 | Przesieka (Polen)

Im Juni 2026 findet ein besonderes deutsch-polnisches Schulbegegnungsprojekt unter dem Titel „Natur und Klima – unsere gemeinsame Verantwortung“ statt. Vom 15. bis 19. Juni verbringen Schülerinnen und Schüler gemeinsam fünf erlebnisreiche Tage im malerischen Ort Przesieka im Riesengebirge. Ziel der Begegnung ist es, Naturerlebnisse, Umweltbildung und internationalen Austausch miteinander zu verbinden.

An dem Projekt nehmen eine 8. Klasse der Freien Schule Rietschen sowie eine 8. Klasse der Schule Nr. 1 aus Żary teil. Organisiert wird die Begegnung gemeinsam mit unserem langjährigen Partnerverein Fundacja Pięknolesie aus Żary. Durch das Zusammenkommen von Jugendlichen aus Deutschland und Polen entsteht eine besondere Lern- und Begegnungsatmosphäre, in der nicht nur Wissen über Natur und Umwelt vermittelt wird, sondern auch neue Freundschaften entstehen können.

Während der fünf Tage im Riesengebirge beschäftigen sich die Teilnehmenden intensiv mit der Tier- und Pflanzenwelt dieser einzigartigen Gebirgsregion. Das Riesengebirge ist für seine vielfältigen Lebensräume und seltenen Arten bekannt und bietet damit ideale Voraussetzungen, um ökologische Zusammenhänge direkt vor Ort zu erleben. In Workshops, Gesprächen und Exkursionen setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Frage auseinander, welchen Einfluss der Mensch auf Natur und Klima hat. Dabei geht es nicht nur um Probleme wie Umweltverschmutzung oder Klimawandel, sondern vor allem auch um mögliche Lösungen und die Rolle jedes Einzelnen.

Ein wichtiger Bestandteil des Programms ist der Besuch des Umweltbildungszentrums sowie des Naturkundemuseums in Jelenia Góra. Dort erhalten die Jugendlichen spannende Einblicke in die Naturgeschichte der Region und lernen mehr über ökologische Zusammenhänge und Naturschutzmaßnahmen. Ein weiteres Highlight ist der Ausflug in den Naturschutz-Tierpark in Görlitz, der sich besonders dem Schutz bedrohter Tierarten widmet und zahlreiche europäische Wildtiere beherbergt.

Natürlich darf auch das direkte Naturerlebnis nicht fehlen: Bei einer geführten Wanderung im Riesengebirge, begleitet von einem erfahrenen Ranger, erkunden die Schülerinnen und Schüler die Landschaft und erfahren aus erster Hand, welche Besonderheiten dieses Gebirge auszeichnen und wie empfindlich viele Ökosysteme sind.

Neben dem Umweltaspekt steht vor allem der interkulturelle Austausch im Mittelpunkt der Begegnung. Durch gemeinsame Aktivitäten, Spiele, Gruppenarbeiten und Gespräche lernen sich die Jugendlichen aus beiden Ländern besser kennen. Sprachliche Unterschiede werden dabei schnell zu einer spannenden Herausforderung – und oft auch zu einer Quelle vieler lustiger Momente. Schon nach kurzer Zeit zeigt sich meist, wie viele Interessen, Ideen und Erfahrungen die jungen Menschen miteinander teilen.

Das Schulbegegnungsprojekt soll den Teilnehmenden nicht nur Wissen über Natur und Klima vermitteln, sondern auch das Bewusstsein stärken, dass der Schutz unserer Umwelt eine gemeinsame Aufgabe über Ländergrenzen hinweg ist. Gleichzeitig bietet die Begegnung die Chance, Vorurteile abzubauen, neue Perspektiven kennenzulernen und zu entdecken, wie viel uns miteinander verbindet.


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