Das DZA veranstaltet am 25. Februar gemeinsam mit der Station in Weißwasser zwei Workshops mit Schülern und Schülerinnen aus Krauschwitz und Weißwasser.

Wie misst man Radiostrahlung? Warum schwingen Systeme und was hat das mit Radiowellen aus dem All zu tun? Mit Messungen, Experimenten und einer auf den Himmel gerichteten Antenne gehen junge Menschen aus der Region diesen Fragen nach. Im Mittelpunkt stehen drei interaktiven Stationen, die Grundlagen moderner Astrophysik anschaulich vermitteln. Die Schülerinnen und Schüler erforschen Schwingungen und Frequenzen an Pendeln, untersuchen Wellen und Wellenlängen mit akustischen und optischen Experimenten und führen eigene Radiomessungen durch.

„Dabei richten sie Antennen auf den Himmel und analysieren Signale aus dem Radiospektrum. Sichtbar wird unter anderem das Spektrum des optischen Lichts und wie sich kontinuierliche und diskrete Signale unterscheiden“, erklärt Martin Schwinzerl. Er arbeitet in der Abteilung Regionale Vernetzung des Deutschen Zentrums für Astrophysik.

Die Veranstaltung wird vom Verein Station Weißwasser e. V. und dem DZA gemeinsam durchgeführt. Ziel ist es, junge Menschen für Naturwissenschaften zu begeistern und die Station als außerschulischen Lernort von überregionaler Bedeutung weiter zu stärken. Das DZA plant seine Präsenz in Weißwasser kontinuierlich auszubauen, sowohl in der „Zukunftsstation” als auch während der Bau- und Übergangsphase.

„Die Zusammenarbeit mit der Station Weißwasser ist für uns ein essentieller Baustein, um Wissenschaft langfristig in der Region zu verankern“, betont Stefan Ohm. Er leitet die Abteilung Regionale Vernetzung am DZA.

Der Projekttag ist in zwei Blöcke gegliedert: Von 08:00 bis 12:00 Uhr ist die Geschwister-Scholl-Oberschule Krauschwitz zu Gast und von 12:00 bis 16:00 Uhr die Bruno-Bürgel-Oberschule Weißwasser. Insgesamt werden ca. 60 Schülerinnen und Schüler an den Workshops teilnehmen.

Medienschaffende sind zum Nachmittags-Workshop herzlich willkommen.

PROGRAMM-HÖHEPUNKTE

  • ab 12:00 Uhr: Messungen mit verschiedenen Antennen und Darstellung des Spektrums des optischen Lichts
  • 14:05 Uhr: Grußworte von Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wissenschaft, darunter: Wissenschafts-Staatssekretärin Prof. Dr. Heike Graßmann (SMWK) und Katja Dietrich, Oberbürgermeisterin der Stadt Weißwasser
  • 14:20 Uhr: Gespräche mit Presse und politischen Vertreterinnen und Vertreter
  • 14:45 Uhr: Begehung der „Forschungsstationen“. Es findet ein gemeinsamer Rundgang durch die Experimentierstationen mit Austausch zwischen Politik, Medien und Schülerinnen und Schülern statt.

Vor Ort stehen unter anderem Vertreterinnen und Vertreter des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus (SMWK), des Sächsischen Staatsministeriums für Infrastruktur und Landesentwicklung (SMIL), die Oberbürgermeisterin der Stadt Weißwasser sowie Vertreter des DZA und der Station Weißwasser für Interviews zur Verfügung.


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