Zeitensprünge-Projekt "Kunstschätze in Weißwasser" 2011

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Das Zeitenspringer-Team geht der Frage nach: Welche Kunstschätze (insbesondere Skulpturen und Wandbilder) gibt es in Weißwasser? Wann und durch wen wurden sie geschaffen? In welchem gesellschaftlichen bzw. politischem Zusammenhang entstanden sie?

Die Entwicklung Weißwassers vom sorbischen Heidedorf zur „sozialistischen Mittelstadt“ und nun zu einer schrumpfenden Kleinstadt geschah in einem historisch sehr kurzen Zeitraum. Alteingesessene Senioren sind noch „im Dorf“ geboren - denn das Stadtrecht wurde erst 1935 verliehen. Die rasante Entwicklung ließ mit steigender Bevölkerungszahl auch zahlreiche Kunstschätze entstehen. Durch Zuzug aus allen Regionen der DDR sowie die politischen Umbrüche der Wende ist meist wenig Identifikation der Einwohner mit den vorhandenen Werken spürbar. Das Projekt will dem entgegenwirken.

Manuela Marschner und Erika Wurl betreuen die Durchführung. Sabine Gutjahr und Randolf Rotta unterstützen bei der Projektdokumentation. Projektleiter ist Bernd Frommelt.

Notizen zum Jugendgeschichtstag im Landtag in Dresden (am 17./18.November 2011)

  • zu den Workshops: man konnte wählen zwischen verschiedenen Themen und es war gar nicht so einfach, sich zu entscheiden ( Themen: Stadtarchiv, Schulmuseum, Workshop zum Thema Präsentation, Stadtführung/Altstadt)
  • zum Projektemarkt: die Quizfragen regten an, die Projektstände zu besuchen und sich mit Anderen zu unterhalten
  • unser Projektpate, Herr Segger, besuchte uns und sah sich die Projektergebnisse an
  • die Schautafeln und das Memory wurden von den Besuchern betrachtet und wir kamen mit anderen Projektgruppen ins Gespräch - wir stellten fest, dass Weißwasser Einiges an Geschichte zu bieten hat und gar nicht mehr so unbekannt ist, da wir nun schon zum 4.Mal mit einem Projekt teilnahmen
  • die Fotos der Stadtralley zeigten, dass unser Projekt weiter genutzt und ausgebaut werden kann
  • beeindruckend war ein Film einer Projektgruppe zum Thema HEIMAT
  • zum Programm im Plenarsaal: dass Berufsschüler Fragen stellten und moderierten war neu und machte die theoretischen Betrachtungen interessant, das Improvisationstheater war einfach Spitze! - auch die Beiträge des Pirnaer Schülerkabaretts sind nennenswert
  • mit vielen Eindrücken und neuen Ideen für weitere Projekte geht es wieder in Richtung Heimat

Der Dank geht an alle, die diese Tage vorbereiteten und mitgestalteten, dass sie wieder zum Höhepunkt des Projektabschlusses werden konnten!

Steffi notierte:

1. Tag: Abfahrt von WSW/Station: 11.23 Uhr - Ankunft im Landtag: 13.15 Uhr 16 Uhr - Zeit für die Workshops

Ich und Herr Frommelt machen sich mit der Straßenbahn auf den Weg zum Stadtarchiv (es war sehr interessant und cool). Der Stand wird danach aufgebaut. Ich hatte das Gefühl, es würde nie vorbei gehen… 18.45 Uhr Ankunft in der Koje, es wird ausgepackt und die Zimmer werden bezogen. Gegen 19 Uhr gibt es Pizza zum Abendbrot. War das lecker! Dann bis 0 Uhr Freizeit, wir gingen ins Bett (und versuchten zu schlafen). Aber sonst war der Tag sehr schön.

2. Tag: Um 8 Uhr stehen wir auf, um ca. 9 Uhr zu frühstücken. 10.25 Uhr kommen wir im Landtag an (wir sind dahin gelaufen), um an unserem Stand den letzten Schliff zu machen. Dann war die Begrüßung. Danach folgte ein Vortrag (war der öde). Doch was danach kam, war cool! Die Leute, die auf der Bühne waren, haben so etwas wie schauspielern und Pantomime gemacht. Danach war Mittag und Markteröffnung. Wir hatten Leute mit guten Fragen. Um 17 Uhr war Preisverleihung - vom Quiz und vom Publikumsliebling. So gegen 18 Uhr gab es Abendessen und danach bauten wir unseren Stand ab.

Was haben wir während der Projektlaufzeit alles gemacht?

 Zeitenspringertreff in der Station

  1. „Auftaktveranstaltung“ in der Station / Teilnehmergewinnung ( 4 Mädchen haben spontan ihr Interesse bekundet - 3 davon waren beim letzten Jugendgeschichtstag dabei )
  2. Teilnehmer treffen sich dienstags (bis zu den Sommerferien); ab August donnerstags
  3. Projekttage während der Sommerferien - unser Memory entsteht
  4. Sommertreffen der sächsischen Zeitenspringer in Dresden auf der Koje
  5. Exkursionen
  6. Zeitzeugengespräche: Besuch bei Herrn Segger, Treff am Glasmacherbrunnen mit Herrn Schubert
  7. Videoworkshop in der Station
  8. Stadtralley in den Herbstferien
  9. Vorbereitung des Jugendgeschichtstages - Gestaltung der Schautafeln
  10. Jugendgeschichtstag in Dresden am 17. und 18. November 2011

Notizen zu den Exkursionen

 Teilnehmer: v.l. Sebastian,  Michelle, Sophie, Steffi und Johanna Wir waren zu Fuß und mit dem Bus der Station unterwegs und haben Einiges entdeckt und viel fotografiert

  • ein Gruppenfoto an der Plastik „Die Kesse“ vor einer Kaufhalle in Weißwasser
  • auf dem Stationsgelände
  • in der Stadt, z.B. am Boulevard
  • auf einem großen Blatt haben wir unsere Exkursionen und wichtige Punkte notiert
  • wir haben uns unterhalten, was wir noch tun wollen
  • im Internet suchten wir nach Informationen zu den Künstlern, deren Namen wir an Plastiken entdeckten
  • aus den Fotos entstand ein Memory
  • Wer nahm bisher teil? Steffi, Jessica, Michelle, Sophie, Sebastian, Teresa, Johanna, Phillipp, Maria - der „harte Kern“ sind sicher Steffi, Sophie u. Michelle
  • Wo haben wir etwas entdeckt? (im Außengelände der Station, vor einer Kaufhalle, an einer ehemaligen Kaufhalle - heut „Schlecker“, am Boulevard, in der KiTa Ulja, vor dem Glasmuseum, vor der Berufsschule, vor der ehemaligen Ingenieurschule, auf dem Bahnhofsvorplatz und bestimmt entdecken wir noch mehr!)
  • am 15.09. besuchten 4 Mädchen Herrn Segger (er ist der Vorsitzende der Denkmalkommission und war bereits Projektpate bei einem unserer Zeitenspringerprojekte)- dort gab es jede Menge Informationen!
  • ….und in dieser Woche gibt es ein weiteres Gespräch. Ein Zeitzeuge (Herr Schubert) wird die Station besuchen.
  • Das Projekt geht nun bald zu Ende. Wie sollen wir all die Erlebnisse noch irgendwie aufbereiten und zusammenfassen - wir treffen uns wieder am Donnerstag nach den Ferien. Dann sind es nur noch 3 Wochen bis zum Jugendgeschichtstag!

in der Stadt unterwegs Skulptur entdeckt Detail entdeckt Skulptur entdeckt Detail entdeckt eine Stele entdeckt Detail entdeckt Detail entdeckt

PROJEKTTAGE „Kunstschätze in Weißwasser“ 12.-14.07.

Was haben wir vor? Mit Stadtplan, Fotokamera, Papier und Stiften gehen wir auf Exkursion, erkunden unsere Stadt und halten fest, was wir entdecken. Wir treffen uns um 9:30 Uhr, besprechen unseren Plan und los geht es!

Na, neugierig geworden? Die Projekttage finden statt vom 12. bis 14. Juli 2011, also Dienstag bis Donnerstag, für Kinder und Jugendliche ab 8 Jahre. Einfach anrufen und anmelden! (Tel. 03576 / 290 390) (Hinweis: Anmeldung für Einzeltage möglich, Mittag kann in der Station gegessen werden – Unkostenbeitrag: 2,10 €)