Reisebericht Expo Science Europe 2012 in Tula

  • gestartet sind wir am Montag Nachmittag 16:30 in Dresden. Der Sicherheitscheck hat erstmal ein paar Spielzeuge aussortiert, aber unsere Elektronik ist durch den Scanner durchgekommen. Mit 2 Stunden Zeitverschiebung sind wir dann 21 Uhr in Moskau angekommen und konnten nach einer Stunde dann endlich mit einem Kleinbus weiterfahren. Nach 2-3 Stunden Busfahrt um 1 Uhr Ankunft in Tula im Hotel Moskva. Dort hatten wir nette Einzelzimmer mit Fernseher (Russisch) und Kühlschrank (leer). Der Moskauer Bahnhof war uns direkt gegenüber. Leider kommt man in die große Halle nicht mehr rein. Die kleinere Halle haben wir uns wegen des Sicherheitschecks nicht getraut. Russland scheint überall Metalldetektoren zu haben.
  • Am Dienstag morgen fuhren wir nach dem Frühstück in den Ausstellungsort: Das neue Waffenmuseum von Tula. Dort haben wir unseren Stand aufgebaut und verziert. Hier ist auch die Bemalung des Modells mit Straße und Wiese entstanden. Am Nachmittag fand die feierliche Eröffnungsveranstaltung im Großen Saal unter der Kuppel des Museumsgebäudes statt.
  • Mittwoch: Milset Europe General Assembly, Expertenrundgang an den Ständen, Ausflug in die Innenstadt, Konzert im Tulaer Theater (?), Leader Dinner am Zentralen Park, missglückter Versuch nach dem Dinner baden zu fahren.
  • Donnerstag: Leader Congress Teil 1, Culture Night im Theater, der Deutsche Holzmichel wird nur von den tanzenden Spaniern überboten.
  • Freitag: Leader Congress Teil 2, Abschlussveranstaltung in der Kuppel. Endete in großen aber zu kurzem Tanz. Nach Abbau der Stände großes Warten vor dem Museum auf den Bus. Die Spanier haben einen ihrer typischen Tänze vorgelegt (Kochrezepte). Die Deutsche Gruppe konterte mit Laurentia, Holzmichel, das rote Pferd und Rucki-Zucki. Dazwischen gab es Bale von den Iranerinnen.
  • Samstag: Exkursion zu einem alten Schlachtfeld (Russen gegen Tataren), viele Museen, Kirchen, Denkmäler. Allgemeine Erschöpfung und doch noch viel Spaß auf der Wiese.
  • Sehr früher Start und dann viel Warten am Hotel Tula. Wir sind dennoch pünktlich zu unserem 15 Uhr Flug in Moskau angekommen. Der Sicherheitsscheck mit Metalldetektoren am Flughafeneingang fischte erstmal ein paar Spielzeuge aus, aber wir mussten doch nichts dort lassen. Aeroflot Personal am Schalter war so freundlich wie immer, aber der Passkontrolle ist unsere lautstarke Gruppe berechtigter Weise auf den Nerv gegangen. Ist schon erstaunlich, dass man deutschen Reisegruppen drei mal erklären muss, dass sie endlich die Klappe halten sollen, damit die Grenzer in Ruhe arbeiten können. Nach der zweiten Erklärung kommt das dritte Grüppchen das noch immer nicht zugehört hat und fragt noch mal was denn los ist. Ich glaube die Grenzer an den deutschen Flughäfen haben das schon lange aufgegeben. Mit kleiner Maschine zurück nach Dresden. Dort gründliche Grenzkontrolle: Alle Personalien per Telefon an Zentrale durchgestellt. In Deutschland hat man zwar Computer, aber scheinbar nicht am Grenzposten in Dresden.