Expo Science Toulouse 5-9.Juni 2019

Im Juni reisten 4 Schülerinnen und 5 Schüler nach Toulouse in Frankreich. Dort präsentierten sie ihre zuvor in Technik-Workshops und Arbeitsgemeinschaften erarbeiteten Ergebnisse einem interessierten internationalen Publikum. Die deutschen Teilnehmer kamen aus Bautzen, Cottbus, Dresden und Weißwasser. Neben dem Erfahrungsaustausch mit anderen Teilnehmern aus Frankreich, Luxemburg, Spanien und Marokko was auch Zeit zum Erkunden der Stadt und kennenlernen der Bewohner.

Organisiert wurde die Expo Science Toulouse vom Verein Cirasti - Exposciences en Occitanie. Unsere Reise wurde vom Landesverband der Sächsischen Jugendbildungswerke (LJBW e.V.) organisiert. Finanziell unterstützt wurde der Austausch durch das Deutsch Französische Jugendwerk DFJW.

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Programm

  • Mittwoch: Anreise über Berlin Schönefeld. Erkundung der Toulouser Innenstadt, Kennenlernen der marokkanischen Teilnehmer im Hotel.
  • Donnerstag: Besuch der Weltraumausstellung Cite de la Espace, Aufbau der Projektstände, Vorbereiten und Übersetzen der Bühnenpräsentation.
  • Freitag: Ausstellung, weitere Arbeit an der Bühnenpräsentation, internationales Abendessen.
  • Samstag: Ausstellung, Bühnenpräsentation der Projekt und Länder, interkulturelle Kennlernspiele, Abendessen und Spiele im Park, die Innenstadt bei Nacht.
  • Sonntag: Baguettes bauen im Hotel, Rückreise.

Fachlicher Austausch

Eine Gruppe aus Marokko berichtete über ihre Versuche zum Einfluss verschiedener Pflanzen auf das Wachstum eines Schimmelpilzes. Dazu hatten sie auch einen Belüftungsroboter mit Lego-Mindstorms gebaut. Eine andere Gruppe zeigte ihren kleinen Roboter mit dem sie programmieren gelernt hatten. Eine spanische Gruppe machte Schallwellen sichtbar, zum Beispiel über Lichtreflektionen in einer Dunkelkammer.

Ein französisches Team präsentierte ihren selbstgebauten Roboter, der sogar seitlich fahren konnte. Daran haben viele Schüler ihrer Schule in kleinen Gruppen gearbeitet, um einzelne Teile zu konstruieren und z.B. mit dem 3D-Drucker selber herzustellen. Auch die Fernbedienung und Elektronik wurde selber entworfen und aufgebaut.

Die deutsche Gruppe hatte zwei Projekte im Gepäck. Schwerpunkt waren selbstgebaute Roboter. Diese entstanden in einem Deutsch-Französischen Ferien-Workshop im Februar in Weißwasser und in einer Arbeitsgemeinschaft an der Universität in Cottbus. Zudem präsentierten die Cottbusser Schüler ihren Arduino-Bausatz und Aufgabensammlung zum Programmierenlernen.

Kultureller Austausch

Die Präsentation der Projekte befand sich in einem kleinen feinen Kulturzentrum in einem äußeren Stadtteil von Toulouse. Dort hatten wir Stände für jedes Projekt mit den Exponanten, Postern und Fotos. Die Besucher der Ausstellung konnten so aktiv mit allen Teilnehmern kommunizieren. Und auch die Teilnehmer konnten gegenseitig die Stände besuchen.

Später gab es auch Präsentationen auf einer kleinen Bühne. Dort wurden nicht nur die Projekte sondern auch Besonderheiten aus den Heimatregionen vorgestellt. Für diese Vorträge haben sich alle Teilnehmer viel Mühe gegeben, ihren Teil auf Französisch oder wenigstens Englisch zu übersetzen.

Für das internationale Abendessen brachte jeder aus seiner Heimat Spezialitäten mit. Wir boten zum Beispiel Sauerkraut, Saure Gurken, Bautzner Senf und Russisch Brot an. Sehr lecker waren die Süßigkeiten aus Marokko. Von der französischen Küche hatten wir viel Gelegenheit leckere Salate, Baguettes und verschiedene Varianten der Eierkuchen-“Pizzas“ kennen zu lernen.