Foto aus der Werkstatt von 2010

26. Werkstatt (in Polen) "Künstlerische Konfrontationen im Grenzgebiet 2012"

Die 26. Deutsch-Polnische (Kunst-)Werkstatt fand im Zeitraum vom 23. Juli bis 2. August 2012 in Chromow (Polen) statt.

Tagebuchnotizen (zusammengetragen von Jenny)

Montag (23. Juli)

Abfahrt von der Station nach Chromow - Eine lange Autofahrt stand uns bevor. Auf dm Weg nach Chromow gab es einen Stop in Zary. Hier holten wir unsere polnischen Freunde ab, die wir in einem kurzen Kreis kennenlernten. Aus den vergangenen Jahren waren einige bekannte Gesichter zu sehen. Nun fuhren wir ein weiteres langes Stück zu der Unterkunft. Ein Anglerdomizil sollte für die nächsten 10 Tage unser Zuhause sein. Angekommen teilten wir uns den Häusern zu und lernten unsere zukünftigen Zimmergenossen kennen. Nachdem der Bungalow bezogen war, gab es einen Rundgang durch das Gelände und die Umgebung. Wir wurden auf einen nicht angenehmen Brennesselpfad geführt und hatten sogleich die Bekanntschaft mit den vielen Mücken. Wer schon die Zeit fand, konnte bereits Motive für sich auswählen, die er später einmal malen mochte.

Dienstag (24. Juli)

Das Gelände war ganz unser. Jeder hatte die Chance dieses nochmals individuell zu erkunden und Motive zu finden. So entstanden die ersten Skizzen. Durch unsere Leiter bekamen wir die Malutensilien ausgeliefert und den Umgang mit diesen erklärt. Zudem gab es eine Belehrung wo wir malen dürfen, wo nicht, oder wie wir unseren Bungalow zu hinterlassen haben. Am Abend gab es ein deutsch-polnisches Volleyballspiel zwischen den Künstlern in gemischten Mannschaften.  Materialien werden verteilt

Mittwoch (25. Juli)

Exkursion nach Krosno - Heute führte unser Weg auf ein Schloß. Wir bekamen dessen Geschichte erklärt und durch unsere Dolmetscherin sehr gut übersetzt. Wir durften Einblicke in das frühere Leben gewinnen. Zudem sahen wir die Kirche. Schließlich fand jeder ein Motiv, welches er skizzierte, bis es wieder auf die Heimreise ging.

Donnerstag (26. Juli)

Das Freilichtmuseum in Ochla wurde zu unserem heutigen Objekt. Von jedem genau unter die Lupe genommen, entstanden fantastischen Skizzen. Viele verschieden Motive wurden gefunden und untereinander präsentiert. Wir wurden durch das kleine Dorf, welches man aus alten Häusern baute, geführt. Zu vergleichen ist die Geschichte mit der des Erlichthofes in Rietschen. Nach einer langen Rückfahrt genoss jeder seine freie Zeit, um erste Bilder oder Farbproben anzufertigen. Einige betätigten sich sportlich beim Volleyball oder Tischtennis. Unterbrochen vom Platzregen machten wir uns den tollsten Spaß daraus. So wurde im Regen getanzt oder auch gesungen von den deutsch-polnischen Freunden.

 Skizzieren bei den Dampfloks

Freitag (27. Juli)

Wir verbrachten den Tag auf dem Gelände um Bilder anzufertigen. Am Abend übernachteten 2 Mädchen aus dem Nachbarhaus bei uns. So wurden aus 2 Betten ein Ehebett. Es befanden sich 4 quer liegende Künstlerinnen in dem Bett, nachdem wir eine kleine Wasserschlacht innerhalb des Hauses machten. Der Tag neigte sich lustig dem Ende.

Samstag (28. Juli)

Heute lernten wir ein Museum für Dampfloks (ein großes Eisenbahngelände) kennen. Uns wurde eine interessante Geschichte berichtet. Viele Dinge gab es zu entdecken. Schließlich fand jeder en Motiv, bis es wieder auf den Rückweg zu „Zwei Teich“ ging. Am Abend sangen wir gemeinsam Lieder.

Sonntag (29. Juli)

Wir hatten Freizeit - jeder konnte sich den Tag einteilen und ma Nachmittag stand die Übergabe der Gastgeschenke auf dem Programm. Gemeinsam spielten wir verschiedene Spiele, um die Künstler einander näher zu bringen. Sonst hatte jeder Zeit seine Bilder Zu malen, oder sich durch andere Freizeitaktivitäten zu beschäftigen. Ein heißer Tag mit fast 40° ging zu Ende.

Montag (30. Juli)

Wir besuchten ein Wasserwerk in Polen, welches gerade mal 3 km von uns entfernt war. Jeder skizzierte etwas und schließlich ging es zurück. Später erfolgte ein Volleyballspiel und Tischtennis auf eine andere Art und Weise. Bei uns wurde ein wenig aufgeräumt. Spät am Abend klopfte es an der Tüt und polnische Duschgäste standen im Zimmer. Die Dusche aus dem Nachbarhaus war kaputtgegangen, weswegen das Bad überschwemmt wurde. Durch gegenseitige Hilfe, war der Schaden schnell beseitigt und die Leiter informiert.  Exkursion / Wasserwerk

Dienstag (31. Juli)

Heute wurden einige Bilder beendet. Dieser Tag wurde genutzt um den Bungalow zu reinigen und größer Flecken zu beseitigen. Zusammen mit den Leuten aus dem Nachbarhaus sahen wir fern.

Mittwoch (1. August)

Alle mussten ihre Bilder bis 14 Uhr beenden. Die Materialien wurden abgegeben. Gemeinsam bereiteten wir ein Büfett zur Vesper vor, denn wir erwarteten Besucher für unsere Abschlussausstellung. Die Besitzer des Camps „2 Teiche“ erhielten ein kleines Gemälde als Andenken. Erste Taschen wurden fertig gepackt. Bis in die Abendstunden lachten wir gemeinsam und ließen den Tag langsam ausklingen. (Wir tauschten gegenseitig unsere Mailadressen aus, um den Kontakt nach unserer Zeit im Camp aufrecht zu halten.)  Abschlussausstellung

Donnerstag (2. August)

Die Abreise aus Chromow stand uns bevor. Die Bungalows wurden kontrolliert. Keiner wollte etwas vergessen. Schließlich verabschiedete man sich für das nächste Jahr. Im Auto tauschten wir uns aus was man toll, oder weniger schön fand. Einige Teilnehmer wurden bis vor die Haustür gebracht. Unterwegs ging uns ein Schuh verloren, welcher bis heute verschollen blieb.

So sehen wir uns dann im nächsten Jahr! Vielen Dank an alle die das Projekt erst ermöglichten.