13.-17.08.'12 VideoCamp Schrecksekunden

An der Projektwoche nahmen fünf Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 12 und 19 Jahren teil. Ursprünglich hatten sich sieben angemeldet. In der Phase der Ideenfindung gab es eine Reihe von Vorschlägen. In der Abstimmung erhielt der Kurzkrimi nach nur kurzer Diskussion alle Stimmen. Beim Festschreiben der einzelnen Szenen mussten wir aufpassen, dass wir uns nicht „verzettelten“, aber schon hier wurde viel gelacht. Und unser Plan konnte komplett umgesetzt werden, denn es gelang uns nach einem Telefonat, auch die Bundespolizei für die Mitarbeit zu gewinnen: Sie stellten uns ein Fahrzeug für unsere „Ermittler“ bereit.

Die Verteilung der Rollen lief Dank der Bereitschaft der Mitarbeiterinnen und des Leiters der Station (Ein großes Dankeschön !) völlig problemlos. Bemerkenswert war, dass es allen Teilnehmern hervorragend gelang, sich in ihre jeweiligen Rollen hinein zu versetzen. Sie zeigten durchweg ein sehr gutes Einfühlungsvermögen und Improvisationstalent! Es gab keine festgeschriebenen Texte (die Zeit wäre zu kurz gewesen, um Rollentexte auswendig zu lernen), nur eine kurze Situationsbeschreibung vor dem Dreh der jeweiligen Szenen.

Die Teilnehmer hatten keine Berührungsängste im Umgang mit der Kamera: Wer nicht agierte, war zum Filmen bereit. Auch beim Schneiden und bei der Erstellung von Vor- und Abspann sowie des Covers agierten die Teilnehmer nach einer kurzen Demonstration weitgehend selbstständig.

Programm

Im Jahr 2012 fand die Videowoche vom 13. bis 17. August statt (Flyer). Montags bis freitags trafen sich die Teilnehmerinnen, Teilnehmer und das Videoteam Eberhard und Monika Walkowiak von 9:00 bis 15:00 Uhr in der Station Junger Naturforscher und Techniker. Am Ferienangebot nahmen fünf Kinder und Jugendliche von 12 bis 20 Jahre teil. Der Teilnehmerbeitrag war 35,- Euro inclusive Mittagessen. Finanziert wurde die Videowoche von AKTION MENSCH – DAS WIR GEWINNT im Rahmen unseres Projektes „Kreativ in Natur und Umwelt“.

Montag
9:00–10:00 Teilnehmer lernen einander kennen (kleine Vorstellungsrunde), Projektleiter informiert über den Plan für die Woche, Ziel (Was wollen wir?), Vorgehensweisen und Methoden (Wie machen wir das?), technische Details im Überblick (Was brauchen wir?), Interesssen und Neigungen (Wer kann/möchte was machen?), Reihenfolge der Arbeitsabläufe (was - wann?)
10:00–12:00 etwas Medientheorie (Medienbegriff allgemein, dann speziell auf Medium Film bezogen): Einteilung, Darstellungsformen, Möglichkeiten, Grenzen, Gefahren; Kamera, Einstellungen, Hauptfehler bei Aufnahmen; Kurzvorstellung Videoschnittprogramm am Computer; Demo: Manipulationen; Sammlung erster Ideen für „unseren“ Film (Visualisierung!) und Abstimmung
12:30–15:00 Entwicklung der Story, Aufgabenverteilung, Rollen, Dialoge; Auswertung des Tages
Dienstag
9:00–12:00 Diskussion/Abstimmung über eventuelle Veränderungen/Ergänzungen, danach: Drehen der ersten Szenen
12:30–15:00 Schneiden der ersten Szenen
Mittwoch und Donnerstag
9:00–12:00 Dreharbeiten
12:30–15:00 Filmschnitt
Freitag
9:00–13:00 restliche Schnittarbeiten, Vorspann/Abspann, Covergestaltung
13:00–15:00 Feierliche Uraufführung/Präsentation in der Station; Abschlussgrillen und Auswertung der Projektwoche
 

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