Technik - Modellbau - Handwerk

Energie erleben und Wirtschaft verstehen

Dieses Projekt wurde gefördert von:

Dreiklang „Natur-, Umwelt- und Energiebildung in Weißwasser“ – ein Referenzstandort für Energiebildung im Norden des Landkreises

Als erste Kommune im Landkreis Görlitz wird die Große Kreisstadt Weißwasser zum „Referenzstandort für Energiebildung“ im Landkreis Görlitz berufen. Zukünftig steht die Stadt Weißwasser mit ihren Energiebildungsakteuren, Initiativen und Bildungseinrichtungen des Landkreises für den Erfahrungsaustausch zur Verfügung.

In Weißwasser gibt es ein gut funktionierendes bildungsbereichsübergreifendes Netzwerk von Akteuren, die zahlreiche innovative Lernangebote im Bereich der Energiebildung entwickeln und umsetzen. Zudem wird mit polnischen Partnern kooperiert. Das alles unterstreicht den Modellcharakter. So veranstaltete die Stadt Weißwasser zusammen mit 25 Einrichtungen im Jahr 2011 das erste deutsch-polnische Energiefest im Landkreis Görlitz.

Die Station Junger Naturforscher und Techniker ist seit langem an der Entwicklung von Angeboten im Bereich der Natur-, Umwelt-, und Energiebildung aktiv. Die „Umweltexpertin“ besucht regelmäßig die Vorschulgruppen der Kitas in Weißwasser und Gablenz, zusammen mit den Kindertagesstätten „Kinderland“ und „Regenbogen“ wurden „Energie-Tandems“ gebildet. Die von diesen Tandems gemeinsam entwickelten und umgesetzten Projekte „Was treibt uns an? Die Umweltschnecke macht Tempo“ und „Kleine Energieexperten“ gehörten zu den Preisträgern im Landkreis- Ideenwettbewerb „KiloWatt? Entdecken und Erleben von Energie“ 2011/2012. Im März 2014 wurde die Station von der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ als einer von bundesweit sechs Standorten für „Forscherzeiten“ ausgewählt.

In der „Lernwerkstatt Natur“ im Tierpark werden umweltpädagogische Projektangebote u.a. im Rahmen des fächerübergreifenden Unterrichts genutzt. Im Rahmen der Aktionstage „Lernen beflügelt“ führt die Station gemeinsam mit den Stadtwerken Projekttage zum Thema Wasser durch.

Seit vergangenem Jahr werden mit dem Projekt „Energie erleben + Wirtschaft verstehen“ weitere Angebote entwickelt: Es entsteht ein „Energieklassenzimmer“ mit einem Informations- und Lernstützpunkt der Hochschule Zittau und am Standort der Station werden die vorhandenen Möglichkeiten zu einem Praxispark zur Umsetzung langfristiger Projektarbeiten mit handwerklichen Fähigkeiten ausgebaut. Auch Projekte im Bereich Elektrotechnik/ Elektronik sowie Digitaltechnik werden realisiert (unter Berücksichtigung von Zukunftstechnologien wie z.B. E- Mobilität). Die Ausrichtung wird sich in erster Linie an den Erfordernissen der regionalen Wirtschaft orientieren, um somit künftigen Auszubildenden und Studierenden in der Interessenorientierung erste Hilfestellung zu geben. Ziel ist, die Berufsorientierung in den MINT- Bereichen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) positiv zu beeinflussen und ggf. Interessenten zielgerichtet zu vermitteln. Dabei werden Projektpartner aus Wirtschaft und Bildung (Uni, Hochschulen) Einblicke in Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten geben. Mit außerschulischen Angeboten wird individuell auf die unterschiedlichen Voraussetzungen der Kinder und Jugendlichen eingegangen, so dass dem Mangel an Fachkräften entgegengewirkt wird.

Bildung als wichtiger Beitrag der Standortsicherung – das hat sich der Landkreis Görlitz auf die Fahnen geschrieben. Unter dem Titel „Zukunft durch Bildung im Landkreis Görlitz. Mit Energie und ohne Grenzen!“ wird im Rahmen des Modellvorhabens im Bundesprogramm „Lernen vor Ort“ seit 2009 intensiv daran gearbeitet, erfolgreiche Bildungswege durch ein abgestimmtes Bildungssystem vor Ort zu ermöglichen. Das regionale Schwerpunktthema Energiebildung ist dabei im Kontext der energiepolitischen Ziele des Landkreises Görlitz von besonderer Bedeutung: Um den Status einer innovativen Energieregion zu erhalten, braucht der Landkreis qualifizierte und kreative Menschen mit Forscherdrang und Erfindergeist. Zum anderen gilt es, jungen Menschen in der Region eine Perspektive zu bieten. Wir wollen hier in Weißwasser und dem Umland die bestehenden Kooperationen zwischen Kitas, Schulen, Hochschulen, außerschulischen Lernorten, Wirtschaft und der Stadt ausbauen und zu einem regionalen Bildungsnetzwerk weiterentwickeln.

DigiTech-Werkstatt: Technik meets Kunst

Ein Ferienangebot für Jugendliche ab 14 Jahre und Studenten. Wir verbinden Motoren, Licht, Lautsprecher und Sensoren mit Mini-Computern zu kleinen nützlichen Maschinchen und interaktiven Kunstwerken. Einzige Grenze ist nur Deine eigene Phantasie 1). Vorkenntnisse sind dennoch nicht notwendig, denn die praktischen Grundlagen werden anhand vieler anschaulicher Experimente nach Bedarf vermittelt.

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Bastelprojekt: Melodie-Klingel

Melodien sind überall. Auf der Arbeit, in der Schule und auch zu Haus. Doch stört Sie nicht auch das ständige „Bim Bam und Ring Ring“ Ihrer Haustürklingel? Wollten Sie schon immer mal etwas neues? Etwas mit mehr Pep, das auch zu Ihnen passt? Dann ist der mufu.gong genau das richtige für Sie! In der Multifunktionsklingel mufu.gong treffen Hard- und Software auf Bastelfreude, um für Sie ein einmaliges, maßgeschneidertes Klingelerlebnis zu schaffen.

Die Melodie-Klingel der Station ist schon seit 20 Jahren im Einsatz und deswegen bauen wir eine neue Klingel. Dazu analysieren wir die Anforderungen (requirements analysis) und erstellen ein Lasten- und Pflichtenheft. Basierend darauf zerlegen wir die Klingel in funktionale Module und untersuchen Kombinationsmöglichkeiten (design space exploration), wobei wir unseren Ideen freien Lauf lassen. Danach entwickeln wir die Hardware für diese Module (design), z.B. durch Auswählen von Bauteilen und Erstellen von Schaltplänen. Die produzierten Prototypen werden während der Softwareentwicklung getestet und überarbeitet (prototyping). Nebenbei soll auch eine Dokumentation der Technik und des Projektverlaufs entstehen.

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Der historische sorbische Bauernhof

Mitglieder des Team beim
Jugendgeschichtstag in Dresden

Weißwasser und seine umliegenden Gemeinden entstanden einst als sorbische Heidedörfer. Auch Weißwasser selbst war bis ca.1900 fast ausschließlich landwirtschaftlich geprägt. In den Umlandgemeinden existieren noch heute einige klassische sorbische Bauernhöfe. Von April bis November 2013 erforschten Jugendliche aus Boxberg, Rabutz und Weißwasser die Geschichte dieser sorbischen Bauernhöfe.

Ausgehend von der Frage, wie die sorbischen bäuerlichen Familien unserer Region vor ca. 100 Jahren lebten, waren die Mitglieder des Zeitenspringerteams mit dem Zusammentragen von Materialien zum Thema beschäftigt, was eine große Herausforderung darstellte. Exkursionen führten das Zeitenspringer-Team an verschiedene regionale Orte.

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…und Zeit und Sicherheit…