Kreislauf des Wassers

Ziel des Projektes

Säubern der Zisterne

Die Gebäude der Station Junger Naturforscher und Techniker werden an eine zentrale Sammelgrube zum Auffangen des Regenwassers angeschlossen. Dafür wird die vorhandene ehemalige Mehrkammer- Sickergrube genutzt. Weiterhin sorgt ein Überlauf für die Versorgung des Feuchtbiotops mit Regenwasser. Mit einer Pumpanlage kann das Außengelände (ges. Objekt 7000 m²) mit Regenwasser gepflegt bzw. bewässert werden.

Es werden Voraussetzungen geschaffen, das Modellprojekt für Schulen und KiTas zur Umweltbildung zu nutzen. Dafür werden z.B. Sitzmöglichkeiten aus Holz und Stein im Naturlehrpfad der Station integriert. „Klassen im Grünen“ lernen den „Kreislauf des Wassers“ am praktischen Beispiel kennen.

Umsetzung des Projektes

Wasserstand messen

Wasserstandmessung

Wasserrakete auf der Startrampe

Tag des Wassers

Eine ehemalige Mehrkammersickergrube wurde rekonstruiert, so dass sie jetzt als Sammelgrube zum Auffangen des Regenwassers dient. Eine Fachfirma säuberte die Grube. Später wurde die Zisterne mit einer neuen Holzbeplankung versehen.

Die Arbeitsgemeinschaft Elektronik installierte in der Zisterne eine Wasserstandsmesseinrichtung. Die elektrische Anzeige befindet sich im Flur des Gebäudes der Station.

Mit dem Regenwasser wird regelmäßig der Biotop befüllt, die Toilettenspülung funktioniert ebenfalls mit Regenwasser. Außerdem wird das gesammelte Wasser zum Bewässern der Außenanlagen im Gelände genutzt.

Die Nachhaltigkeit des Projektes spiegelt sich in den altersgerechten Angeboten für Schulen und KiTas bzw. Ferienangeboten wider. Den Kindern wird die Bedeutung des Elementes Wasser für Menschen, Pflanzen und Tiere nahe gebracht. Die Angebote zeigen, was Wasser alles kann.

Auf einer „Flaschenorgel“ kann man sich ausprobieren und ist erstaunt über den „Klang des Wassers“.

Selbst gebaute und dann ausprobierte Modelle von Wasserraketen bzw. Wasserfontänen zeigen, was man mit der Kraft des Wassers erreichen kann.

Bei „Wasserspielen mit Paule Platsch“ erfahren die Kinder spielerisch den Kreislauf des Wassers.

Außerdem werden Modelle zur anschaulichen Darstellung der Wasserkreisläufe und der umweltschonenden Energiegewinnung genutzt.

Die Stadtwerke Weißwasser überließen der Station Junger Naturforscher und Techniker einen Experimentekoffer, womit man z.B. Elemente im Wasser nachweisen kann bzw. Versuche mit Filtern vornimmt.

Wer war an der Durchführung des Projektes beteiligt?

  • Die Arbeitsgemeinschaften Naturkunde, Elektronik, Anschauungsmodellbau, Programmierungskurs
  • Jugendliche
  • Ehrenamtliche
  • Teilnehmer an MAE-Maßnahmen (unterstützt durch die ARGE)

Sponsoring in Form von Sachleistungen verschiedener Firmen:

  • Projektierungsbüro Frank Meyer
  • Stadtwerke Weißwasser
  • Fa. Rohrnetz Beil
  • Malerarbeiten
  • Bauklempner Hoffmann