19-21.04. Technik-Workshop: Roboter&Blender

Drei Tage in Bautzen, Weißwasser und Cottbus. Wir haben Lego-Roboter gebaut und programmiert, unsere ersten Schritte mit Blender gemacht, Leiterplatten mit KiCAD entworfen und produziert, Arduinos programmiert, viel gekocht, gesehen und gelacht. Eigentlich wollten wir ja Webseiten machen. Aber Blender war dann doch interessanter und wir hatten noch ein paar Digitech-Projekte die fertig werden sollten.

Einen großen Dank an Herrn Samuel und Herrn Löffler vom Zuseum e.V. in Bautzen und an den fablab e.V. in der BTU Cottbus.

Bericht

Mittwoch

Am Mittwoch sind wir früh mit dem Kleinbus der Station nach Bautzen gefahren. Im Gepäck hatten wir unsere Roboter und Mini-Computer. In Bautzen besuchten und erkundeten wir das Zuseum in der Taucherstraße 14. Das ist ein Verein für Kinder und Jugendliche. Zuerst haben wir uns die Sammlung alter Rechenmaschinen und die Werkstätten angeschaut. Der 3D-Drucker war interessant. Dann sind wir in die Roboter-Werkstatt gegangen.

Robin hat das fertige Modell von der Tunnel-Baustelle gezeigt. Die Steuerung dafür hatten wir im Februar in Weißwasser gebaut und programmiert. Nun sieht das Modell super toll aus.

Eine Gruppe hat dort einen Lego-Roboter gebaut und verschiedene Modelle mit Greifer, Propeller und Ballwerfer getestet. Nach etwas Probieren haben wir es geschafft, dass der Roboter genau 50cm fährt, 180 Grad dreht und wieder 50cm zurück fährt. Wir haben auch probiert, Reifen zu greifen. Aber das hat noch nicht richtig funktioniert.

Die Älteren haben während dessen einen Mini-Computer mit kleinem Thermodrucker aufgebaut und programmiert. Und sie haben schon wieder mit einem Lautsprecher krach gemacht. Das Gong-Programm aus der Elektor wollte einfach nicht funktionieren, bis der Fehler gefunden war. Und dann klang es noch nicht so toll.

Am Mittag haben wir Crepes gebacken. Das schmeckte so gut, dass wir bis Abend noch eine zweite Schüssel gemacht haben. Als Belag für die Crepes hatten wir Apfelmus, Schokolade, Erdbeermarmelade und Käse. Die Crepes waren lecker aber zu viele. Es war sehr gemütlich, weil wir nebenbei weiter experimentieren konnten.

Am Abend sind wir zusammen mit den Bautznern nach Weißwasser zurück gefahren. Nico, Robin und Randolf haben eingekauft und dann 1t Spagetti und Tomatensahnesalamisoße gekocht. Die Bautzner und Randolf übernachteten in der Station und die Weißwasseraner fuhren nach dem Abendessen nach Hause.

Donnerstag

Am Donnerstag haben wir Anleitungen und Videos über das 3D-Programm Blender angeschaut und ausprobiert. Eigentlich wollten wir ja Webseiten und Handy-Apps schreiben. Aber in Bautzen haben wir gesehen, wasmit Blender möglich ist und das war interessanter :) Zum Glück konnten uns Robin und Nico mit ihrer Erfahrung helfen. Und so gelang es, dass am Ende des Tags ein bischen Milch in ein Glas floß. Es war aber zu viel Milch und es gab eine virtuelle Überschwemmung.

Robin und Randolf haben mit KiCAD eine Mini-Computer-Platine für die Basisstation der Briefkastenüberwachung entworfen. Diese Platine wurde dann gedruckt, geätzt, gebort und bestückt. Die Platine enthält einen ATmega328 Prozessor, einen Anschluss für ein 433MHz Funkmodul, ein SD-KArte, eine Echtzeituhr und eine LCD-Anzeige. Dannach ging es daran, die Software vom Steckbrett-Prototypen auf die neue Platine zu übertragen. Dabei stellte sich nach sehr langer Fehlersuche heraus, dass die SD-Karte und das Funkmodul sich gegenseitig stören. So musste erstmal eine Variante ohne externen Speicher programmiert werden.

Zu Mittag haben wir die restlichen Spagetti vom Vorabend warm gemacht. Davon waren ja genügend da. Und am Nachmittag sind wir nach Cottbus gefahren. Dort haben wir uns das Gelände der Universität, das Informatikgebäude und Labore angeschaut. Interessant war auch der Besuch des fablab. Das ist ein studentischer Verein mit einer Werkstatt und 3D-Druckern.

Zum Abendessen haben wir wieder Flammkuchen gebacken. Diesmal hatten wir den Ofen besser im Griff und es ging viel schneller als im Februar.

Freitag

Am Freitag ging es weiter mit Blender, der Briefkastenüberwachung und der Ping-Pong Lüfterröhre. Die Bautzner haben verschiedene Einstellknöpfe an ihre Röhre angebracht, so dass sich zwischen verschiedenen Steuerungen umschalten lässt. Die automatische Regelung der Ballhöhe hat schon recht gut funktioniert – zumindest ist der Ball in der gewünschten Höhe hin und her gependelt. Nun probierten wir verschiedene Temperatursensoren aus und hatten mit dem DHT11 Sensor Erfolg. Der misst Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Nun hängt die Ballhöhe von der Temperatur ab.

Randolf hatte über Nacht auf dem Keyboard einen kurzen Klingelton für die Briefkastenüberwachung programmiert. Diesen und andere Melodien haben wir in ein Arduino-Programm getippt und verglichen. Das ging ab wie die Post im Walde ;)

Zum Mittagessen gab es wieder Flammkuchen. Wir konnten uns noch nicht entscheiden, ob Crepes oder Flammkuchen oder Spagetti unser Lieblingsessen sind. Auf jeden Fall brauchen wir erstmal eine Pause von allen dreien.

Planung

Für 8 Jugendliche ab 15 Jahre: Teamwork, Handwerk, Experimentieren

Im letzten Workshop haben wir kleine Mini-Roboter gebaut. Diese wollen wir ihre Steuerung verbessern und mehr über sie berichten. Ausgestattet mit Fotoapparat, Videoschnittprogramm und Webseiten-Werkzeugen soll eine Webseite mit Bauanleitung, Fotos und Videos entstehen. Unser nächstes Ziel ist die Fernsteuerung vom Handy. Dazu wollen wir ausprobieren wie kleine Apps für das eigene Handy entwickelt werden.

Mi 08:30–09:00 Treffen in der Station; Abfahrt nach Bautzen
10:00–16:00 Besuch des Zuseum e.V.; gemeinsame Arbeit; Mittagessen
17:30–21:00 gemeinsame Arbeit; Abendessen
21:00 Verabschiedung / Schlafen gehen
Do 08:30–09:00 Treffen in der Station; Frühstück; Abfahrt nach Cottbus
10:00–15:00 Besichtigung der Universität; fablab e.V.; Mittagessen
17:30–21:00 gemeinsame Arbeit; Abendessen
21:00 Verabschiedung / Schlafen gehen
Fr 08:30–09:00 Treffen in der Station; Frühstück
09:00–16:00 gemeinsame Arbeit; Mittagessen
??:?? Verabschiedung der Bautzener
Sa 09:00–12:00 Digitaltechnik Arbeitsgemeinschaft in der Station