29.3.-3.4.'16: Vom Messen zum Wissen

…geschafft aber glücklich! Ich möchte mich für die schöne Woche ganz herzlich bedanken. Ich freue mich schon auf neue gemeinsame Projekte! – Zuseum e.V. Bautzen

Eine anstrengende aber auch sehr spannende und spaßige Woche liegt nun hinter uns. Entstanden sind ein elektronisches Klavier mit Melodie-Spiel, ein Spiel „Heißer Draht“, ein elektronischer Würfel für ein nicht-elektronisches Mensch-Ärgere-Dich-Nicht, eine Steuerung für ein Fahrstuhlmodell, eine Modellbahn-Teststrecke, ein Helligkeitsgesteuertes Nachtlicht, sowie diverse Experimente mit Motoren, SD-Karten, Ultraschall- und Bewegungssensoren und WLAN-Funk-Modulen.

Am Dienstag und Mittwoch haben wir die Firmen Schaltanlagen Zubehör Bad Muskau GmbH und KREISEL Umwelttechnik GmbH & Co. KG in Krauschwitz besucht. Vielen Dank für die interessanten Führungen und die Einblicke in den langen Weg von Entwurf und Materialbeschaffung über Fertigung und Prüfung bis hin zur Auslieferung in alle Welt. Auch der Workshop zum Thema Jugendarbeit (Strukturen, Rechtliches, Organisation) ist gut angekommen und hat uns einige neue Ideen gebracht. Freitag und Sonnabend Nacht gab es wenig Wolken und so konnten wir Jupiter mit seinen vier Monden sehr gut sehen – auch wenn es noch etwas kalt war.

Bilder

In unserer Umwelt fallen viele interessante Informationen an und diese auf zu zeichnen kann sehr nützlich sein. Zum Beispiel helfen Messungen von Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Sonnenzeiten und Niederschlag in Landwirtschaft und Umweltschutz. Und der zeitliche Verlauf des Energiegewinns aus Solaranlangen und des Energieverbrauchs helfen, die Zwischenspeicher besser zu dimensionieren. Wir bauen zusammen kleine Mini-Computer und verbinden diese mit Sensoren, um Messdaten aufzuzeichnen und auszuwerten. Die Ergebnisse stellten wir in einer Abschlusspräsentation am 2. April vor.

Fragen und Antworten

Wo ist die Unterbringung? Verpflegung?

Wir sind in der Station Junger Naturforscher, Professor Wagenfeld Ring 130 in Weißwasser untergebracht. Auf dem Gelände haben wir kleine, beheizte Ferienhäuschen mit je 2-3 Betten, zwei Küchen, Arbeitsräume und Werkstätten. Vollverpflegung wird es geben und/oder wir kochen selbst als Teil der Experimente. Vielleicht hast Du ein Lieblingsrezept?

Eventuelle Mehrkosten?

Die angegebenen 75€ waren gedacht inklusive Verpflegung und Übernachtung falls wir die Fördermittel vom Freistaat bekommen. Wir haben im Moment 14 Teilnehmer und darunter genügend Jugendliche, warten aber auf den Förderbescheid. Falls das schief geht, müssen wir mehr sparen damit es nicht zu viel teurer wird.

Die Materialkosten sind nicht im Teilnehmerpreis enthalten. Falls Du etwas von Deinen Ergebnissen mitnehmen willst, rechnen wir zusammen die Kosten aus. Bisher sind wir damit noch nicht über 30€ gekommen.

Was muss alles mitgebracht werden?

Gute Laune, Kleidung, Zahnbürste und so, sowie Taschengeld. Bettbezüge sind da, aber falls Du Deinen Schlafsack gern hast, kannst Du den natürlich für das besondere Reisefeeling mitbringen. Schreibzeug ist nützlich für Notizen und Skizzen. Papier und Stifte haben wir auch vor Ort, ebenso Technik wie Computer, Messgeräte, Fotoapparat. Es

Was machen wir?

Es gibt Neuigkeiten: Seit zwei Wochen arbeiten wir an einer kleinen Modellbahnstrecke die digital gesteuert werden soll. Aber nicht mit den kaufbaren Digital-Loks sondern in Eigenbau indem wir durch Strommessungen und andere Sensoren verfolgen wo die Züge sind. Und dann wollen wir mit Minicomputern mehrere Züge, Weichen und Signale steuern.

Programm

Wir werden uns von Dienstag bis Samstag jeweils von 9 bis ca. 19 Uhr digital-technischen Inhalten zuwenden und natürlich auch Zeit für Freizeitaktivitäten und Ausflüge haben. Wie immer ist es möglich, direkt in der Station zu übernachten und nach dem Abendessen bei Gesprächsrunden, Mini-Workshops und Extra-Projekten mit zu machen.

Di 29.3. 09:30 Anreise bitte vor 12 Uhr
12:00 Mittagessen, Kennenlernen, Hausordnung
13:30 Exkursion zur Firma SZM in Bad Muskau, Ideen sammeln
16:00 Gemeinsame Wochenplanung, dann elektronische Experimente
17:00 Teatime
17:15 Fortsetzung elektronische Experimente
19:00 Abendessen
20:00
Mi 30.3. 08:15 Frühstück
08:45 Exkursion zur Firma Kreisel Umweltechnik in Krauschwitz
12:00 Mittagessen
14:00 Dein eigener Mini-Computer
17:00 Teatime
17:15 Fortsetzung eigener Mini-Computer
19:00 Abendessen
20:00
Do 32.3. 08:30 Frühstück
09:00 Projektideen vorstellen, auswählen, Teams bilden
12:00 Mittagessen
14:00
17:00 Teatime
17:15
19:00 Abendessen
20:00
Fr 01.4. 08:30 Frühstück
09:00 (Jugendarbeit)
12:00 Mittagessen
14:00 (Jugendarbeit)
17:00 Teatime
17:15 (Jugendarbeit)
19:00 Abendessen
20:00 (Jugendarbeit)
Sa 02.4. 08:30 Frühstück
09:00 Letzter Feinschliff an unsere Projekten
12:00 Mittagessen
14:00 Projekte verpacken und in die Stadt bringen
16:00 Abschlusspräsentation im Energieklassenzimmer,
Straße der Glasmacher 6-8
19:00 Abendessen
20:00 After-Show Party?
So 03.4. 09:00 Frühstück
09:30 Aufräumen, Dokumentieren, Fotos austauschen…
12:00 Mittagessen
13:00 Verabschiedung, Abreise

Sensoren Sammlung

Wir haben eine kleine aber doch umfangreiche Sammlung von Sensoren, die Ihr für Projekte in unserem Workshop benutzen könnt. Darunter sind zum Beispiel Sensoren für Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, Helligkeit, elektrischen Strom und Spannung, sowie Bewegung und Magnetfelder. Darüber hinaus können wir nach rechtzeitiger Absprache auch noch fehlende Sensoren oder Zubehör organisieren.

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Eigene Mini-Computer bauen

Ein Sensor alleine genügt leider noch nicht. Um seine Messwerte aufzeichnen zu können brauchen wir noch einen kleinen Computer. Diese liest die Messwerte vom Sensor, verarbeitet sie und speichert sie zum Beispiel auf einer SD-Karte. Zum Glück ist das nicht so schwer.

Wir haben sehr gute Erfahrungen mit selbst-gebauten Mini-Computern auf Steckbrettern gemacht, die ähnlich wie der sehr populäre Arduino Uno funktionieren. Die Arbeit mit den Steckbrettern macht erstaunlich viel Spaß und neben dem Mini-Computer ist noch viel Platz für Tasten, Lampen, SD-Karte, Sensor-Schnittstellen und so weiter. Und falls der kleine Minicomputer mal nicht reicht, haben wir auch noch ein paar leistungsfähigere auf Lager…

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Eigene Module/Bausteine entwerfen

Auf den Steckbrettern kannst Du viele Ideen schnell ausprobieren. Allerdings passen nicht alle interessanten Bauteile direkt aufs Steckbrett – ein kleiner Adapter muss her! Und wenn nach dem Experimentieren endlich alles klappt, willst Du daraus vielleicht ein wiederverwendbares Modul machen welches sich leicht in zukünftige Projekte integrieren lässt.

Dazu kannst Du mit uns in die Welt des computer-gestützten Designs (CAD) einsteigen. Mit der Software KiCAD erstellen wir einen Schaltplan basierend auf dem Steckbrett-Versuch und platzieren anschließend die Bauteile auf der Leiterplatte. Als Ergebnis bekommst Du einen druckbaren Bauplan der im nächsten Schritt zur Produktion Deines Moduls verwendet wird.

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