Zeitensprünge 2010 - Grubenlöcher in und um Weißwasser

Es geht um die Grubenlöcher in und um Weißwasser. Das Zeitenspringer-Team geht der Frage nach:

„Warum gibt es in den Wäldern und sogar in der Stadt so viele sogenannte Restlöcher? Was wurde dort ausgegraben und wofür?“

Logo Sachsen

Zeitensprünge-Logo

Die Entwicklung Weißwassers vom sorbischen Heidedorf zur Industriemetropole (insbesondere Glas) wurde wesentlich durch vorhandene Rohstoffe vorangetrieben: Kohle, Holz, Quarzsand, Kies, Lehm, Raseneisenerz. Viele Betriebe entstanden deshalb im 19. Jahrhundert, es erfolgte die Bahnanbindung und schließlich das Stadtrecht. Viele Menschen der Region arbeiteten in den entsprechenden Berufen und sind damit potentielle Zeitzeugen. Die Beschäftigung mit Naturwissenschaften und Technik wird verknüpft mit der Industrie- und Bergbaugeschichte der Region. Der Kohlebergbau und die verbliebenen Glasbetriebe prägen noch heute den Berufs- und Ausbildungsmarkt.

Auch in diesem Jahr werden wir wieder ein Zeitenspringer-Projekt bearbeiten. Wir sind nun schon zum 3.Mal dabei und zählen somit zu den „alten Hasen“.

Projekt-Übersicht

Aufgaben

Was Wer Notizen
DONE aktuelles Tagebuch monatsweise zusammenfassen Maximilian siehe Zeitenspringer-Tagebuch
DONE Übersicht zu Bodenschätzen in der Region Jan zeitenspringer.pdf
Zeitungsartikel zu Faltenbogen zusammenfassen Jan? Zeitung: Geopark Muskauer Faltenbogen
Zeitungsartikel … zusammenfassen Katrin  
Gartensparte Lutherpark (hinter Habermanns) Daniel
Rohstoff-Beispiele sammeln (kommt dann in ein Kistchen) FIXME siehe Anschauungsmaterialien
Die Europäische Wasserscheide Marius siehe Zeitung: Wasserscheide
Karten zum Wasserscheidenverlauf in der Gegend erstellen FIXME siehe Zeitung: Wasserscheide
beide Findlinge des Wasserscheidenverlaufs in Weißwasser fotografieren FIXME siehe Zeitung: Wasserscheide
Teamseite Eintrag Daniel Daniel siehe Das Zeitenspringer-Team
Teamseite Eintrag Randolf Randolf siehe Das Zeitenspringer-Team
Teamseite Eintrag Konrad Konrad siehe Das Zeitenspringer-Team
FIXME fortsetzen

Fragestellungen

  • Welche Bodenschätze gibt es in der Region? Wo?
  • Wie sind diese Bodenschätze entstanden? Warum findet man sie hier? (Eiszeit usw.)
  • Welche Abbaumethoden wurden verwendet? Wo? (Unter-Tage, groß angelegte Tagebaue, kleine Gruben, andere wie z.B. Torf-Stechen)
  • Welche Rolle spielte die Kleinbahn für die Gruben?
  • Wie sieht die Nachnutzung aus? Was ist da jetzt (Gärten, See, Loch, Wald…)?
  • Verwendung und Verarbeitung der Materialien → Industrialisierung der Oberlausitz
    • Welche Fördermengen? Qualität und andere Details
    • Welche Produkte wurden damit hergestellt? Wofür wurden die Materialien verwendet?
  • Wie sieht die zeitliche Entwicklung aus?
    • Wann wurden Werke gegründet oder geschlossen?
    • Wann wurden Gruben gestartet und wann stillgelegt?

Geplante Produkte

 erste Hinweise - beim Kartenstudium im Museum Sagar

  • Karten, die verschiedene Informationen kombinieren:
    • Position der Gruben
    • Fotos Zustand heute
    • historische Fotos und Zeichnungen
    • historische Daten: Abbau von bis Jahreszahlen, was wurde abgebaut, wie viel bzw. Fördermengen
    • Kleinbahn als Transportmittel, historische Strecken
    • Standorte der Weiterverarbeitung einzeichnen (z.B. Porzelina, Glaswerke, Brikettfabrik, Ziegelei)
  • Google-Earth Karten (können auch auf Google-Maps) angeschaut werden
  • Anschauungsmaterialen Bodenschätze:
    • Kiste/Schubfach mit typischen Bodenschätzen der Region
    • Braunkohle, Ton, Kies, Raseneisenerz, Ocker, Alaun, Torf, Quarzsand
  • Schautafeln: ???

Das Zeitenspringer-Team

Die Stelle des Projektpaten ist noch zu vergeben! Die derzeitigen Mitglieder unseres Teams sind…

→ Weiter lesen...

Zeitenspringer-Tagebuch

  • März 2010: Die Projekte wurden in Dresden vorgestellt und die Projektseite angelegt
  • April 2010: Sonderausstellung zur Geschichte der Oberlausitz-Schanze im Museum in Sagar. Kontakte wurden geknüpft zum Beispiel mit dem Glasmuseum.
  • Juni 2010: Arbeit an der Netzseite, Materialsammlung und Planung
  • Juli 2010: Exkursion in den Tagebau
  • August 2010: Zeitenspringer-Treffen in Dresden

→ Weiter lesen...