Unser Projektpate ist Rüdiger Mönch, der früher auch auf der Oberlausitzschanze gesprungen ist. Heute ist er Bürgermeister in Krauschwitz. Die Mitglieder unseres Teams sind…
Unser Projektpate ist Rüdiger Mönch, der früher auch auf der Oberlausitzschanze gesprungen ist. (siehe Foto rechts!)
Heute ist er Bürgermeister in Krauschwitz (ein Gemeindeverband, zu dem u.a. Sagar gehört).
Er vermittelt uns Kontakte und Personen. Schirmherr und Repräsentant
Bernd ist unser Projektleiter für die Erforschung der Oberlausitzer Skisprungschanze. Nebenbei, wenn er nichts wichtigeres zu tun hat, ist er der Grand Organisateur der Station Junger Techniker und Naturforscher in Weißwasser. Bereits im Jahre 2006 organisierte er unser Zeitenspringer-Projekt über die Geschichte der Gelsdorf-Glashütte. Auch dieses Mal koordiniert er wieder die Termine unserer Treffen und ist Ansprechpartner für alle Projektteilnehmer.
Die Arbeitsgemeinschaft Holzmodellbau der Station wird vom liebenswürdigen Waldemar angeleitet. Seine Jugendlichen und er übernehmen in diesem Projekt den Bau eines Modells der Ski-Schanze. Im Maßstab 1:50 soll so die Oberlausitz-Schanze wieder auferstehen und nach Projektabschluss einen Platz im Handwerks- und Gewerbemuseum von Sagar erhalten.
(weitere Fotos und Informationen zum Modell unter: Ein Modell von der Skisprungschanze entsteht)
Stefan ist Schüler, der als Mitglied in der Modellbau-AG mitwirkt. Er ist bei der Entstehung des Modells seinem AG-Leiter Waldemar Klatt fleißig zur Hand gegangen.
Foto rechts: Janine Marschner (links im Bild) und Marie-Luise Straka arbeiten in der Station und unterstützten die Modellbauer. Sie klebten in mühevoller Kleinarbeit die Matten auf die Schanze.
Seit seiner frühsten Jugend hat Randolf eine Inventarnummer in der Station Junger Techniker (und Naturforscher). Früher hat er mit Lötkolben und Zange Elektronik zerlegt und manchmal auch versucht, selber etwas zu bauen. Jedoch war dies weniger von Erfolg gekrönt als der Versuch, Computerspiele durch geschickte Manipulationen zu vereinfachen. Zugegebenermaßen war dies auf dem KC 87 von Robotron deutlich einfacher als heutigen Computern. Und so kam er zur Programmierung und Informatik…
Heute arbeitet Randolf an der Brandenburgischen Universität in Cottbus als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Theoretische Informatik. Also Mathematik anstelle der früheren Computerspielchen. In seiner wenigen Freizeit betreut er als Gegenausgleich in der Station die Arbeitsgemeinschaft "Webseiten und Programmierung". Dort geht es um die inhaltliche Betreuung von Webseiten, Beratung zu technischen Fragen und Diskussionen über den Sinn des Lebens. In dieser Funktion blieb ihm nicht anderes übrig, als auch das Zeitenspringer-Projekt zur Skisprung-Schanze technisch mit zu betreuen.
Name: Christmann; Vorname: Marcel; Alter: 18 Jahre
Schule: „Dr.Marja Grollmus“ Mittelschule Schleife
Hobbys: Mein PC ;D / Webdesign / Lesen / - Aktuelle Projekte: Zeitensprünge 09
Was ist an diesem Projekt so interessant? Ganz einfach! :D Es gibt viel Wissenswertes rund um die Oberlausitzschanze und man bekommt einen Überblick über die Bedeutung des Wintersports in der Oberlausitz. Außerdem lernt man viele nette Leute kennen.
absolviert ein Praktikum in der Station
Ich bin 20 Jahre alt und habe im Rahmen einer berufsvorbereitenden Maßnahme zur Station gefunden. Meine Aufgaben als Praktikant sind vielseitig und umfassen auch das Mitwirken am Zeitenspringerprojekt ´09 „Oberlausitzschanze“. Die Motivation des Projektes hat mir sehr gefallen “ Junge Leute mit der Geschichte unserer Region vertraut zu machen und darüber hinaus Jung und Alt an einen Tisch zu bringen“. Obwohl ich nicht sehr sportinteressiert bin, war ich überrascht das eine kuriose Idee, wie das Errichten einer Skisprungschanze, gar eines ganzen Wintersportgebietes, umgesetzt werden konnte auf unserer Lausitzer Seenplatte. Zu meine praktischen Aktivitäten an diesem Projekt gehörten das Vertexten einer Audiodatei, die ein Interview im Heimatkundemuseum mit den Projektinitatioren und -repräsentanten wiedergab, und die Textüberarbeitung für die hiesige Seite. Es hat mich sehr gefreut, dass mir diese Arbeit übertragen wurde, da ich meine Erfahrungen im journalistischen Bereich aus der freien Mitarbeit bei der „Sächsischen Zeitung“ nutzen konnte.
Mein Name ist Stefanie Zech und ich mache derzeit eine Ausbildung zur Erzieherin in Cottbus. Um berufspraktische Erfahrungen sammeln zu könnnen absolviere ich ein Praktikum in der Station.
Katrin und Marie waren bereits bei vielen Projekten der Station dabei, u.a. bei dem Zeitenspringerprojekt 2006 zum Thema Gelsdorfhütte. Auch bei diesem Projekt möchten sie mitarbeiten (Struktur/Gestaltung eine Power-Point-Präsentation; wenn möglich auch Teilnahme am Jugendgeschichtstag). Seit vielen Jahren sind beide Mitglieder des Mal- und Zeichenzirkels und interessieren sich für die gestaltung der Homepage. Mitarbeit an diesem Projekt wird eher „von fern“ sein, da Katrin außerhalb arbeitet und Marie ihre Lehrausbildung beginnt.
absolviert ein Praktikum in der Station
Nun ja, ich heiße Martin Spreer, bin 21 Jahre alt und absolviere derzeit eine Ausbildung zum Assistenten für Software- und Netzwerktechnik im Beruflichen Schulzentrum Weißwasser. Hier in der Station habe ich nicht nur die Möglichkeit, meine Fähigkeiten und Kenntnisse im Rahmen meiner Ausbildung zu prüfen, sondern auch im pädagogischen Bereich etwas dazu zu lernen. Ich freue mich natürlich auf gute Zusammenarbeit mit dem Stationsteam. Ich würde gerne, nachdem ich das Praktikum absolviert habe weiter in der Station mitarbeiten.
Für mich stand außer Frage, dass dieses Projekt wieder ziemlich spannend werden könnte, daher habe ich sofort zugesagt. Schon beim Zeitensprünge-Projekt 2006 - damals ging es um die vom Verfall bedrohte Gelsdorfhütte - hatte ich schon beim Modell mit Hand angelegt. Es ist interessant, einen Ort, der schon fast in Vergessenheit geraten ist, noch einmal zum Leben zu erwecken. Von 2001 bis 2006 war ich Mitglied im Zeichenzirkel der Station, von 2004 bis 2008 außerdem in der Video-AG. Auch dort ging es immer wieder darum, verborgene Orte neu zu entdecken. Nachdem ich meinen Zivildienst geleistet habe, studiere ich seit 2008 Architektur an der BTU Cottbus; dabei erschaffen wir tolle Räume.
Bei diesem Projekt will ich nun mithelfen, den Raum der Schanze wieder auferstehen zu lassen (zum Beispiel gibt es Ein digitales Modell der Oberlausitzschanze). Außerdem helfe ich mit, die Projektergebnisse nach außen hin zu präsentieren.
Seit 2004 arbeite ich als freie Mitarbeiterin an der Station. Bereits 2006 übernahm ich bei dem Zeitenspringerprojekt zum Thema GELSDORFHÜTTE die Aufgabe, die Jugendlichen bei der Dokumentation und der Gestaltung der Präsentation zu unterstützen. Auch bei dem Projekt OBERLAUSITZSCHANZE werde ich wieder in diesem Bereich tätig sein. Ich interessiere mich einerseits für die Geschichte, andererseits macht mir die Arbeit im Team und mit den Jugendlichen Spaß. In der Sammlung und Präsentation von Geschichtsdokumenten sehe ich eine interessante Aufgabe und die Möglichkeit, Themen nachhaltig zu bearbeiten. Außerdem kann ich meine gestalterischen Fähigkeiten einsetzen und weiter vermitteln. Ich bin gespannt, was wir zusammentragen und welche Ergebnisse entstehen werden!
(weitere Informationen auf der Personenseite von Sabine Gutjahr)
| 1953 Sommer | Abholzen des Berghanges und erste Wettkämpfe im Winter 1953/54 im Schneehügelspringen, Torlauf-Alpine, im Langlauf und im Rodeln Hauptinitiator: Gerhard Tillack - 1995 † |
|---|---|
| 1954-1956 | Aufschütten des Aufsprunghanges und Bau verschiedener Schanzengrößen als Holz-Turmschanzen mit Hilfe vieler Einwohner von Sagar aus dem Fond der Lottomittel in hundertem freiwilligen Aufbaustunden (NAW) |
| 1957 | Bau der „Jugendschanze“ NP 17 und Belegung der Schanze mit Kunststoffmatten(abgelegte Matten von der „Thüringenschanze“ in Oberhof“ |
| 1964 Oktober | Einweihung einer Sommertrainingsstrecke für Skilanglauf - welche mit Kunstmattenfäden belegt war |
| 1964 | erste Fundamente für die „Oberlausitz - Schanze“ werden per Hand gesetzt |
| 1965 - 1967 | Bau des Schanzenturmes (oberste Luke 21,0m) und Anpassen des Aufsprunghanges an das neue Profil |
| 1967 August | Einweihung der „Oberlausitz - Schanze“ NP 24,5 mit dem SC Dynamo Klingenthal. Erste Schanzenrekordhalter: Eberhard Seifert und Henry Glass mit 27,0 m |
| 1968 - 1970 | Bau der Schanzenbaude 8x4m sowie Waschraum, Flur und Küche unter dem Schanzentisch der „Oberlausitz - Schanze“ |
| 1969 August | Neuer und noch bestehender Schanzenrekord auf Kunststoffmatten von Henry Glass (damaliger Viezejunioreneuropameister) mit 31,0m |
| 1969 August | Letzter noch bestehender Schanzenrekord auf Schnee aufgestell von Steffen Wonde „BSG Traktor Sagar“ mit 31,5m |
| 1994 Sommer | Abriss der bereits zurückgebauten Schanze NP 20 und der Schanzenbaude |
Die Oberlausitz-Schanze liegt am linksseitigen Hang des Tals der Lausitzer Neiße zwischen den Ortschaften Sagar und Skerbersdorf. Durch die leichte Hanglage wurde der Bau einer Schanze begünstigt und künstliche Aufschüttungen minimiert. Die Schanze ist in Richtung Nordosten, also zur Neiße hin, ausgerichtet.
Waldemar Klatt ist unser Mann fürs Praktische nach original Bauplänen von Alwin Römer baut er in der Arbeitsgemeinschaft die Oberlausitzschanze im Maßstab 1: 50 als Modell nach.
Bereits vor dem Zeitzeugentreff im Heimatkundemuseum Sager wurde ihm der Auftrag zur Minitaturrekonstruktion der Schanze übertragen. Fragt man ihn, wie er zu dem Projekt steht, brummt er mit einem Augenzwingern nur: „Der Modellbau ist meine Leidenschaft, das ganze Ringsrum ist nicht so mein Fall“ und wir können uns glücklich schätzen, das es so ist! Er konzentriert sich ganz auf diese Arbeit.
Ohne große Detailinformationen schnitzt, feilt und klebt er eine Minischanze aus einfachsten Materialien. „Ich habe Holzleisten, Styropor und Modellbahnkrims verwendet.“ fasst er wie es seiner Art entspricht kurz und knapp zusammen. Eventuell werden der Station junger Techniker auch Reste der Orginalmatten zu Verfügung gestellt, damit die Anlaufbahn damit beklebt werden kann.
Die Fertigstellung des Modells wird so Mitte / Ende Oktober sein. Bis dahin sind wir gespannt auf das Ergebnis und beobachten mit einem Schmunzeln wie Waldemar Klatt , wenn auch unbeabsichtig, letztlich dem Motto der Zeitenspringer „Jung und Alt an einen Tisch zu bringen“ doch noch gerecht wird
, in dem er Kinder aus seiner Modellbau-AG mitagieren lässt.
Ein genauer Ablauf des Modellbaus folgt!
Parallel zum Bau des Holzmodelles M 1:50 (Ein Modell von der Skisprungschanze entsteht) hat Konrad nach den originalen Bauplänen der Schanze ein digitales 3D-Modell erstellt. Zur Anwendung kam dabei die Modellierungssoftware Rhinoceros 4. Das Modell zeigt den Zustand der Schanze in ihrer ursprünglich geplanten Form laut Planung.
Fraglich ist, inwiefern diese Vorgaben auch wirklich umgesetzt wurden und welche Veränderungen später an der Schanze vorgenommen wurden, die ihr Erscheinungsbild veränderten. Hier bestehen noch Ansatzpunkte zum Weiterforschen, ebenso wäre es reizvoll, das Objekt im zeitlichen Verlauf darzustellen.
Die Vorteile des Digitalmodells liegen auf der Hand: Zwar ist das Arbeitsergebnis nicht direkt und mit Händen greifbar vorhanden, da es zunächst nur in Datenform vorliegt. Dadurch eröffnet sich uns aber auch die Möglichkeit, eine unbegrenzte Anzahl von Ansichten, Schnitten, Draufsichten, Perspektiven etc. auszudrucken, und das in beinah jedem beliebigen Maßstab (dies setzt aber einen entsprechenden Detaillierungsgrad des Modells voraus). Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, das Modell fotorealistisch zu rendern und als Fotomontage in die heutige Landschaft zu montieren, um ein Bild vom früheren Aussehen des Ortes zu bekommen. Nicht zuletzt ist es möglich, das Modell in Form eines kurzen Films zu animieren, wobei dies mit erheblichem Arbeits- und auch Rechenaufwand verbunden ist. Insgesamt ist so das Modell einem sehr breiten Publikum zugänglich, denn es kann in Form von Bildern und Plänen im Internet präsentiert werden. Für die weiterführende Arbeit ist hier auch denkbar, eine virtuelle computeranimierte Wanderung um oder durch den Turm zu unternehmen, was so nicht einmal am realen Modell möglich ist. Außerdem lässt sich das ausgearbeitete Modell als KMZ-Datei in Google Earth einbinden und somit auch an den ursprünglichen Standort versetzen. Es ist dabei problemlos möglich, die entsprechenden Daten für die Besucher zum Herunterladen anzubieten, die dann mit Google Earth betrachtet werden können.
Beim Modellieren sind vor allem folgende Arbeitsschritte zu gehen:
Besonders der letzte Schritt ist voraussichtlich äußerst langwierig, damit am Ende das Modell nicht bloß erscheint wie aus Kunstharz gefräst, sondern eine gewisse ansprechende Ästhetik besitzt. Dazu gehören beispielsweise Geländer, einzelne Bretter und Latten, Abschrägungen, Profileisen und weitere bautechnische Details.
Das letzte Bild zeigt den aktuellen Arbeitsstand. Beim Weiterarbeiten zeigt sich das Problem, dass an einigen Stellen nicht (mehr) genügend informationen zur Verfügung stehen. So sind einige Maße unklar und mussten nach Augenmaß angenommen werden, ebenso wie die Querschnitte der verwendeten Hölzer. Gerade wenn es um Details geht, zeigt sich dieser Mangel. Hier ist abzuwägen, ob die Rekonstruktion bewusst unscharf bleibt (also nur die tatsächlich verfügbaren Informationen darstellt) oder Details nach den gängigen Normen hineingedacht werden, womit dann fast fotorealistische Darstellungen erreicht werden könnten. Hier gibt es viel Potenzial; das Modell kann im Laufe der Zeit immer weiter verfeinert werden. Dennoch wird es wohl nie das fertige Modell im Sinne einer historischen Korrektheit geben. Leider wird das Modell letztlich ein Kompromiss bleiben, da es zu viele Abweichungen zwischen den Plänen und der tatsächlich gebauten Schanze gibt, wie schon flüchtige Blicke auf erhaltenes Fotomaterial zeigen.
Außerdem können wir nicht mehr genau bestimmen, welche Änderungen später gemacht wurden und wie diese zeitlich genau einzuordnen sind. Deshalb haben wir uns dafür entschieden, den ursprünglich geplanten Zustand zu modellieren sowie Holzmodell und Digitalmodell möglichst gleich zu gestalten.
In unserem Rückblick über die Oberlausitz - Schanze in Sagar (SZ vom 10.07.1995) wird von einem Schanzenrekord des früheren Olympiateilnehmers Henry Glass anlässlich eines Mattenspringens im August 1969 in Sagar berichtet. 31 Meter flog Glass damals über den Bakken. Elf Jahre später, am 01.Februar 1980, setzte der einheimische Steffen Wonde anlässlich der Bezirksmeisterschaft seinen Sprung auf Schnee bei 31,5 Meter auf. Damit ist Steffen Wonde einen halben Meter weiter als Henry Glass gesprungen, was einen neuen und nun ewigen Rekord bedeutete, da dieses Schanze inzwischen abgerissen wurde. Steffen Wonde war der dienstälteste Springer in der Sagar Truppe, ging über viele Schanzen der DDR zwischen 1970 und 1987 und stand seinen weitesten Sprung mit 60 Metern auf einem Thüringer Bakken.
Die ehemalgie Sprungschanze im Bienengarten von Sagar war für unsere Flachländer überwältigend. Ein hoher Sprungturm musste für die nötige Anlaufgeschwindigkeit sorgen, mit den Windverhältnissen hatten unsere Springer wenig zu tun. Der Absprung gung in östliche Richtung, direkt ins Neißetal. Da der Wind überwiegend von Westen kam, waren die Springer immer gleich benachteiligt. Das Springer war für uns Zuschauer sehr interessant und man konnte sich nur wundern, dass Springer eine so große Weite schafften. Da der Schnee in unserem Gebiet nicht immer vorhanden war, wurde auf Kunstmatten gesprungen.
Zurück zu den Fakten: Die ersten Wettkämpfe wurde im Winter 1953/54 im Schneehügelspringen, Torlauf-Alpine, im Langlauf und im Rodeln durchgeführt. Danach wurden von 1954 bis 1964 verschiedene kleine Jugendschanzen gebaut und besprungen. In den Jahren 1965 bis 1967 wurde die „Oberlausitz - Schanze“ errichtet. Im August 1967nerfolgte die Einweihung NP 24,5 m, Schanzenturm oberste Luke 21,0m lang mit dem SC Dynamo Klingethal.
Die ersten Schanzenrekordhalter waren Eberhard Seifert und Henry Glass mit 27,0m. Im August 1967 stellte Henry Glass (damaliger Vizejunioreneuropameister) mit 31,0m einen noch bestehenden Schanzenrekord auf Kunststoffmatten auf.
Überboten wurde diese Weite von dem Krauschwitzer Steffen Wonde, BSG Traktor Sagar, der mit 31,5m in den letzten bestehen Schanzenrekord auf Schnee aufstellte und da die Schanze nicht mehr steht, bleibt er es auch.
In den vergangenen Jahren ist viel Schönes entstanden. Ein Radweg führt durch die idyllische Neißeaue, interessante Rastplätze mit Informationstafeln wurden geschaffen. An der ehemaligen Sprungschanze wird vom Säschischen Forstamt Weißwasser seit dem Jahr 2005 jedes Jahr gut besuchte Walderlebnistage durchgeführt.
(von Wilfried Mätzig, Quelle: Aushang an der Schanze)
— Marcel Christmann 2009/04/18 10:50
Anfang September 2009 trafen sich alle ostsächsischen Teams in Dresden, um ihre Projektstände zu vergleichen. Wir ließen uns kurz dazu aus, worum es in unseren Projekten geht, was wir bis jetzt erreicht hatten, welche Entdeckungen wir gemacht haben und was wir in den nächsten zwei Monaten noch zu tun gedenken, um unsere Projekte fertig zu stellen. Dabei stellten wir fest, dass es überall noch an Ordnung in den Projektergebnissen und an der fachgerechten Präsentation haperte. Passend dazu durften wir uns ein Referat zum Thema Gestaltungsgrundlagen anhören, wo es unter anderem um Layout, Präsentation, Dokumentation, Plakate, Farben, Typografie, Corporate Design, Pressearbeit und so weiter ging.
Jetzt werden wir unsere Ausarbeiten durchsehen und versuchen, sie entsprechend aufzumöbeln, um mit unserer gelungenen Präsentation beim Jugendgeschichtstag im November allen Besuchern den Atem stocken zu lassen.
5 Sportler vertraten den Bezirk Cottbus in Altenberg:
Steffen Wonde, Jürgen Scharf, Rocco Janke (Traktor Sagar), Michael Fichtner, Darek Simon (Einheit Bad Muskau)
Am 14. März 1982 fuhren wir mit dem Bus nach Zinnwald.
1982 DDR-Meisterschaft.
DSLV der DDR / BFA Cottbus
20 Sportler der Sektion Ski der BSG Traktor Sagar fuhren ins Zittauer Gebirge. Auch 6 Schüler der 9 POS erlernten das 1+1 des Skilaufens. Auch ein Baudenabend fehlt nicht!
Jan Keimling spricht den Spartakiadeeid!
Die Sportler erwarten die Siegerehrung. Habe ich eine Medaille?
Sagar. Im Rahmen der Winterferiengestaltung ermöglicht die Sektion Sagar mit der Abteilung Volksbildung des Rates des Kreises den Schulen aus Weißwasser die Teilnahme an einem Wintersporttrainingslager. So fuhren 14 Schüler der Wilhelm-Pieck-Oberschule, mit Frau Wutke und Frau Birka in der ersten Ferienwoche nach Sagar. Obwohl der Schnee fehlte, waren alle vom Wintersport begeistert, denn es konnte auf der Mattenstrecke mit Ski gelaufen werden.
Während der Winterferien darf im Trainingslager ein Skifasching nicht fehlen.
Im Januar ließ der Schnee leider auf sich warten. Deshalb nahmen sich die Sportler von Traktor Sagar vor, die so dringend benötigte weiße Pracht auf der Langlaufstrecke zu tragen. Das machte sich notwendig, damit die geplante Kreismeisterschaft doch noch stattfinden kann. durch viel Mühe und Fleiß wurde es geschafft.
Kreis–Kinder– und Jugendspartakiade 1982
Bezirks–Kinder– und Jugendspartakiade 1982
IX. Kinder und Jugendspartakiade der DDR am 21. bis 26. Februar 1983 in Oberwiesenthal.
Wir waren dabei!
Erstmals auch Flachländer von der Neiße dabei!
Wer kennt nicht das Sprichwort „Was lange währt, wird endlich gut.“ Es hat für den Skisport des Bezirkes Cottbus Gültigkeit. Nach den 30. Jubiläums-Bezirksmeisterschaften in Waltersdorf (120 Teilnehmer!) wurden erstmals aus der Lausitzer Ebene erstmalig drei Starter für die DDR-Kinder- und Jugendspartakiade niminiert: oris (AK 12) und André Tillack (AK 13, beide von Traktor Sagar) sowie Silke Katscher (AK 13, Einheit Bad Muskau); das Trio startet im Langlauf. Niemand erwartet es zwar auf vorderen Rängen - aber allein die Tatsache seines Starts ist bemerkenswert.
Ein Ergebnis der beharrlichen Arbeit der Übungsleiter Klaus Tillack (Sagar) und Brigitte Fichtner (Bad Muskau) - beide Sektionen zusammen haben heute etwa hundert Mitglieder, und das im flachen Land, bei ständigen Sorgen mit dem Schnee. Alle Achtung!
Die Oberlausitz-Schanze in Sagar
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