Gesamt-Material

Das Zeitenspringer-Team

Unser Projektpate ist Rüdiger Mönch, der früher auch auf der Oberlausitzschanze gesprungen ist. Heute ist er Bürgermeister in Krauschwitz. Die Mitglieder unseres Teams sind…

Unser Projektpate Rüdiger Mönch

Zeitenspringer-Projektpate Rüdiger Mönch schanze11.jpg

Unser Projektpate ist Rüdiger Mönch, der früher auch auf der Oberlausitzschanze gesprungen ist. (siehe Foto rechts!)

Heute ist er Bürgermeister in Krauschwitz (ein Gemeindeverband, zu dem u.a. Sagar gehört).

Er vermittelt uns Kontakte und Personen. Schirmherr und Repräsentant

Das Team

Hier wollen wir über jedes Team-Mitglied einen kleinen Text schreiben und daneben ein freundliches Foto stellen. Welche Informationen sind interessant? Name, Schule/Arbeit, und Hobbies? Was machst Du gerne und was machst Du in diesem Projekt? Was macht dir an diesem Projekt Spaß?

Bernd Frommelt

Bernd Frommelt

Bernd ist unser Projektleiter für die Erforschung der Oberlausitzer Skisprungschanze. Nebenbei, wenn er nichts wichtigeres zu tun hat, ist er der Grand Organisateur der Station Junger Techniker und Naturforscher in Weißwasser. Bereits im Jahre 2006 organisierte er unser Zeitenspringer-Projekt über die Geschichte der Gelsdorf-Glashütte. Auch dieses Mal koordiniert er wieder die Termine unserer Treffen und ist Ansprechpartner für alle Projektteilnehmer.

Waldemar Klatt

Waldemar Klatt mit dem Schanzenmodell

Die Arbeitsgemeinschaft Holzmodellbau der Station wird vom liebenswürdigen Waldemar angeleitet. Seine Jugendlichen und er übernehmen in diesem Projekt den Bau eines Modells der Ski-Schanze. Im Maßstab 1:50 soll so die Oberlausitz-Schanze wieder auferstehen und nach Projektabschluss einen Platz im Handwerks- und Gewerbemuseum von Sagar erhalten.

(weitere Fotos und Informationen zum Modell unter: Ein Modell von der Skisprungschanze entsteht)

Stefan Petrick, Janine Marschner

Stefan Janine u. Marie-Luise

Stefan ist Schüler, der als Mitglied in der Modellbau-AG mitwirkt. Er ist bei der Entstehung des Modells seinem AG-Leiter Waldemar Klatt fleißig zur Hand gegangen.

Foto rechts: Janine Marschner (links im Bild) und Marie-Luise Straka arbeiten in der Station und unterstützten die Modellbauer. Sie klebten in mühevoller Kleinarbeit die Matten auf die Schanze.

Randolf Rotta

Randolf (links im Bild) berät Martin während der Webseiten AG

Seit seiner frühsten Jugend hat Randolf eine Inventarnummer in der Station Junger Techniker (und Naturforscher). Früher hat er mit Lötkolben und Zange Elektronik zerlegt und manchmal auch versucht, selber etwas zu bauen. Jedoch war dies weniger von Erfolg gekrönt als der Versuch, Computerspiele durch geschickte Manipulationen zu vereinfachen. Zugegebenermaßen war dies auf dem KC 87 von Robotron deutlich einfacher als heutigen Computern. Und so kam er zur Programmierung und Informatik…

Heute arbeitet Randolf an der Brandenburgischen Universität in Cottbus als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Theoretische Informatik. Also Mathematik anstelle der früheren Computerspielchen. In seiner wenigen Freizeit betreut er als Gegenausgleich in der Station die Arbeitsgemeinschaft "Webseiten und Programmierung". Dort geht es um die inhaltliche Betreuung von Webseiten, Beratung zu technischen Fragen und Diskussionen über den Sinn des Lebens. In dieser Funktion blieb ihm nicht anderes übrig, als auch das Zeitenspringer-Projekt zur Skisprung-Schanze technisch mit zu betreuen.

Victoria und Maximilian Heyne

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  • arbeiteten bereits 2006 am Zeitenspringerprojekt zum Thema Gelsdorfhütte mit
  • Texte formulieren
  • Arbeit an der Homepage
    • Bilder einfügen
    • Texte einfügen
    • Internetseiten aktualisieren
    • technischer Kram

Personenseite Maximilian.

Marcel Christmann

Name: Christmann; Vorname: Marcel; Alter: 18 Jahre

Schule: „Dr.Marja Grollmus“ Mittelschule Schleife

Hobbys: Mein PC ;D / Webdesign / Lesen / - Aktuelle Projekte: Zeitensprünge 09

Was ist an diesem Projekt so interessant? Ganz einfach! :D Es gibt viel Wissenswertes rund um die Oberlausitzschanze und man bekommt einen Überblick über die Bedeutung des Wintersports in der Oberlausitz. Außerdem lernt man viele nette Leute kennen.

Claudia Stolzenburg

Claudia

absolviert ein Praktikum in der Station

Ich bin 20 Jahre alt und habe im Rahmen einer berufsvorbereitenden Maßnahme zur Station gefunden. Meine Aufgaben als Praktikant sind vielseitig und umfassen auch das Mitwirken am Zeitenspringerprojekt ´09 „Oberlausitzschanze“. Die Motivation des Projektes hat mir sehr gefallen “ Junge Leute mit der Geschichte unserer Region vertraut zu machen und darüber hinaus Jung und Alt an einen Tisch zu bringen“. Obwohl ich nicht sehr sportinteressiert bin, war ich überrascht das eine kuriose Idee, wie das Errichten einer Skisprungschanze, gar eines ganzen Wintersportgebietes, umgesetzt werden konnte auf unserer Lausitzer Seenplatte. Zu meine praktischen Aktivitäten an diesem Projekt gehörten das Vertexten einer Audiodatei, die ein Interview im Heimatkundemuseum mit den Projektinitatioren und -repräsentanten wiedergab, und die Textüberarbeitung für die hiesige Seite. Es hat mich sehr gefreut, dass mir diese Arbeit übertragen wurde, da ich meine Erfahrungen im journalistischen Bereich aus der freien Mitarbeit bei der „Sächsischen Zeitung“ nutzen konnte.

Stefanie Zech

Stefanie

Mein Name ist Stefanie Zech und ich mache derzeit eine Ausbildung zur Erzieherin in Cottbus. Um berufspraktische Erfahrungen sammeln zu könnnen absolviere ich ein Praktikum in der Station.

Katrin Gutjahr und Marie Morgenstern

Marie Katrin

Katrin und Marie waren bereits bei vielen Projekten der Station dabei, u.a. bei dem Zeitenspringerprojekt 2006 zum Thema Gelsdorfhütte. Auch bei diesem Projekt möchten sie mitarbeiten (Struktur/Gestaltung eine Power-Point-Präsentation; wenn möglich auch Teilnahme am Jugendgeschichtstag). Seit vielen Jahren sind beide Mitglieder des Mal- und Zeichenzirkels und interessieren sich für die gestaltung der Homepage. Mitarbeit an diesem Projekt wird eher „von fern“ sein, da Katrin außerhalb arbeitet und Marie ihre Lehrausbildung beginnt.

Martin Spreer

Martin

absolviert ein Praktikum in der Station

Nun ja, ich heiße Martin Spreer, bin 21 Jahre alt und absolviere derzeit eine Ausbildung zum Assistenten für Software- und Netzwerktechnik im Beruflichen Schulzentrum Weißwasser. Hier in der Station habe ich nicht nur die Möglichkeit, meine Fähigkeiten und Kenntnisse im Rahmen meiner Ausbildung zu prüfen, sondern auch im pädagogischen Bereich etwas dazu zu lernen. Ich freue mich natürlich auf gute Zusammenarbeit mit dem Stationsteam. Ich würde gerne, nachdem ich das Praktikum absolviert habe weiter in der Station mitarbeiten.

Konrad Frommelt

Für mich stand außer Frage, dass dieses Projekt wieder ziemlich spannend werden könnte, daher habe ich sofort zugesagt. Schon beim Zeitensprünge-Projekt 2006 - damals ging es um die vom Verfall bedrohte Gelsdorfhütte - hatte ich schon beim Modell mit Hand angelegt. Es ist interessant, einen Ort, der schon fast in Vergessenheit geraten ist, noch einmal zum Leben zu erwecken. Von 2001 bis 2006 war ich Mitglied im Zeichenzirkel der Station, von 2004 bis 2008 außerdem in der Video-AG. Auch dort ging es immer wieder darum, verborgene Orte neu zu entdecken. Nachdem ich meinen Zivildienst geleistet habe, studiere ich seit 2008 Architektur an der BTU Cottbus; dabei erschaffen wir tolle Räume.

Bei diesem Projekt will ich nun mithelfen, den Raum der Schanze wieder auferstehen zu lassen (zum Beispiel gibt es Ein digitales Modell der Oberlausitzschanze). Außerdem helfe ich mit, die Projektergebnisse nach außen hin zu präsentieren.

Sabine Gutjahr

Seit 2004 arbeite ich als freie Mitarbeiterin an der Station. Bereits 2006 übernahm ich bei dem Zeitenspringerprojekt zum Thema GELSDORFHÜTTE die Aufgabe, die Jugendlichen bei der Dokumentation und der Gestaltung der Präsentation zu unterstützen. Auch bei dem Projekt OBERLAUSITZSCHANZE werde ich wieder in diesem Bereich tätig sein. Ich interessiere mich einerseits für die Geschichte, andererseits macht mir die Arbeit im Team und mit den Jugendlichen Spaß. In der Sammlung und Präsentation von Geschichtsdokumenten sehe ich eine interessante Aufgabe und die Möglichkeit, Themen nachhaltig zu bearbeiten. Außerdem kann ich meine gestalterischen Fähigkeiten einsetzen und weiter vermitteln. Ich bin gespannt, was wir zusammentragen und welche Ergebnisse entstehen werden!

(weitere Informationen auf der Personenseite von Sabine Gutjahr)

25.04.2009 09:34 · Marcel Christmann

Wintersportgelände Sagar

1953 Sommer Abholzen des Berghanges und erste Wettkämpfe im Winter 1953/54 im Schneehügelspringen, Torlauf-Alpine, im Langlauf und im Rodeln Hauptinitiator: Gerhard Tillack - 1995 †
1954-1956 Aufschütten des Aufsprunghanges und Bau verschiedener Schanzengrößen als Holz-Turmschanzen mit Hilfe vieler Einwohner von Sagar aus dem Fond der Lottomittel in hundertem freiwilligen Aufbaustunden (NAW)
1957 Bau der „Jugendschanze“ NP 17 und Belegung der Schanze mit Kunststoffmatten(abgelegte Matten von der „Thüringenschanze“ in Oberhof“
1964 Oktober Einweihung einer Sommertrainingsstrecke für Skilanglauf - welche mit Kunstmattenfäden belegt war
1964 erste Fundamente für die „Oberlausitz - Schanze“ werden per Hand gesetzt
1965 - 1967 Bau des Schanzenturmes (oberste Luke 21,0m) und Anpassen des Aufsprunghanges an das neue Profil
1967 August Einweihung der „Oberlausitz - Schanze“ NP 24,5 mit dem SC Dynamo Klingenthal. Erste Schanzenrekordhalter: Eberhard Seifert und Henry Glass mit 27,0 m
1968 - 1970 Bau der Schanzenbaude 8x4m sowie Waschraum, Flur und Küche unter dem Schanzentisch der „Oberlausitz - Schanze“
1969 August Neuer und noch bestehender Schanzenrekord auf Kunststoffmatten von Henry Glass (damaliger Viezejunioreneuropameister) mit 31,0m
1969 August Letzter noch bestehender Schanzenrekord auf Schnee aufgestell von Steffen Wonde „BSG Traktor Sagar“ mit 31,5m
1994 Sommer Abriss der bereits zurückgebauten Schanze NP 20 und der Schanzenbaude
18.04.2009 09:45 · Marcel Christmann

Der Standort der Oberlausitz-Schanze

Die Lage der Schanze zwischen Sagar und Skerbersdorf (c) gis-lkgr.de

Die Oberlausitz-Schanze liegt am linksseitigen Hang des Tals der Lausitzer Neiße zwischen den Ortschaften Sagar und Skerbersdorf. Durch die leichte Hanglage wurde der Bau einer Schanze begünstigt und künstliche Aufschüttungen minimiert. Die Schanze ist in Richtung Nordosten, also zur Neiße hin, ausgerichtet.

Weitere Bilder

(c) gis-lkgr.de

Vielen Dank für die Bilder an das Geoportal des Landkreises Görlitz.

25.04.2009 12:17 · Konrad Frommelt

Zeitzeugen-Interview vom 16.04.2009

Hr. Frommelt
Es wurde die Bitte an uns geäußert ein Modell der Oberlausitzschanze zu bauen, daraufhin hatten wir den Einfall zusätzlich noch Informationen zu sammeln und ein Geschichtspuzzle aus Fotos , Berichten und Zeitzeugenaussagen zusammenzutragen, und dieses in das Projekt „Zeitensprünge“einzugliedern. Meine erste Frage ist - wie kam es überhaupt zu der Idee in einer Gegend, die eher ungeeignet für den Wintersport scheint, eine Skisprungschanze und ein Wintersportgebiet kurz nach dem Krieg zu errichten?
Hr. Mönch
Ich möchte versuchen das Entstehen der Schanze auf Grund der damaligen regionalen Begebenheit zu begründen. Sager war schon zu Beginn der 30iger Jahr ein sehr sportlicher Ort, zum benannten Zeitpunkt zählte Sager 800 Einwohner, davon waren 200 Leute inklusive der Jugend in irgend einer Form sportlich aktiv. 1931 wurde auf Eigeninitiative der Einwohner ein Sportplatz angelegt. Es gab einen Radsportverein; wir waren Ostdeutscher Meister im Schlagball; es wurde Handball gespielt, von diesem Sport gab es jeweils eine Turnierriege für Mädchen und Jungen. Damit ist auch logisch warum sich Herr Tillak, als damaliger Sportlehrer, neue Gebiete des Sports für die Region erschließen wollte.
Hr.Tillak
Mein Bruder ist sehr wintersportbegeistert und ist in der „Lausche“ Ski gefahren und ist auch viel rumgekommen. Er hatte festgestellt, dass dort, wo damals die Schanze entstand, ein Nordhang ist. Durch seine Eigeninitiative und die einiger Mitinteressenten, wurde über die Gemeinde das Projekt „Oberlausitzschanze“ ins Leben gerufen.
Frau Gutjahr
Können Sie mir noch einmal detaillierter sagen warum gerade an dieser Stelle die Schanze entstanden ist, welche Faktoren haben eine Rolle gespielt?
Herr Tillak
chon seit langem hat man an diesem Hang Langlauf praktiziert und der dessen Form bot schon von sich aus eine natürliche Schanze. Also überlegte man, wenn man schon auf Grund der natürlichen Begebenheiten so weit springen kann, warum nicht noch ein Stückchen weiter. Die Leute fingen an eine Schneise in den Wald zu schlagen, da das Gebiet staatlich war, fiel die Rodung nicht besonders auf. Man trug das geschlagene Reisig zusammen und improvisierte eine Absprungschanze. Aber nach kurzer Zeit war diese so baufällig das sie abgetragen wurde, und die Gemeinde entschied sich eine richtige Schanze zu errichten.
Herr Frommelt
Und welche geografischen und witterungsbedingten Faktoren haben noch eine Rolle gespielt, Sie erwähnten den Begriff Nordhang am Anfang des Gespräches?
Herr Tillak
Nun wie der Begriff Nordhang schon vermuten lässt ist die Abfahrtsstrecke nach Norden ausgerichtet. Das heißt, das dort so gut wie keine Sonne drauffällt und sich somit der Schnee lange zum Ende des Winters noch hält. Wenn der Frühling sich ankündigte haben wir eine Woche nach Feierabend, noch die letzten Schneehaufen,die der Schneepflug an den Straßenseiten errichtet hatte, zusammengetragen und auf die Piste geschafft und festgetreten, so konnten wir noch bis in den März hinein, am Wochenende ein paar Sprünge machen.
Herr Frommelt
Wie lange wurde regulär gesprungen bzw. war die Schanze in Betrieb; gab es Meisterschaften?
Herr Tillak
Bei uns fand jährlich die kleine Ostdeutsche Meisterschaft, also eine Bestenermittelung statt. Hierfür musste man sich nicht über einen Verein qualifizieren, sondern es sind die jeweils Besten in den jeweiligen Bezirken gegeneinander angetreten. Diese Meisterschaften fanden bis 1988 statt. Ich möchte hinzufügen, dass es sich bei der Oberlausitzschanze an und für sich um eine sehr moderne Schanze handelte, deren Architekt Alwin Römer aus Seeligental / Oberhof war. Mein anderer Bruder Helmut war an der Kinder- und Jugendsportschule Sportlehrer in Oberhof und hat letztlich Kontakte zur Thüringenschanze geknüpft, damit wir die Baupläne zur Vorlage nutzen konnten. Die Thüringschanze war damals die modernste Skisprungschanze weltweit, da die Skilauffläche mit Kunststoffmatten beschichtet war.1965 wurden die Matten ausgetauscht, da diese sich abnutzen. Auf Grund unserer Beziehungen konnten wir das unbeschädigte Material der abgelegten Matten für unsere kleinere Schanze nutzen. Aus den Resten haben wir die Langlaufstrecke von 250 Metern belegt, deshalb waren unsere Langlaufathleten im Bezirk Cottbus immer mit vorn - in der Altersklasse, wo ich mit trainiert habe, waren wir meist Bezirksmeister.
Frau Gutjahr
lso kann man sich das so sportlich vorstellen, das alle Bereiche des Pistenwintersports mit erfasst wurden und das es eine Kinder- und Jugendförderung gab?
Herr Tillak
Natürlich, wir hatten meist in den jeweiligen Bereichen verschiedene Alters- und Qualifizierungsklassen, da unser Kreis für den Leichtathletiksport bekannt war, hatten insbesonders die Jugend bei den Wintersportmeisterschaften die Nase mit vorn, man sagt ja, der Wintersportler wird im Sommer gemacht, später kamen auch noch die Skiroller - die von Jahr zu Jahr immer moderner wurden - zum Training in den warmen Monaten hinzu.
Frau Heinze
Wurde jedes Wochenende die Schanze genutzt und wie oft gab es offizielle Veranstaltungen?
Herr Tillak
m Sommer gab es immer bestimmt 2-3 Mal Turniere im Kunstmattenspringen. Die Springer kamen dazu auch immer regelmäßig aus der Umgebung, schon allein weil wir gute Beziehungen zu den Glasfachbetrieben hatten. Die Schanze wurde auch von Springern, insbesondere von 12-17 Jährigen, aus der ganzen DDR als Trainingsort gern genutzt, da man von unserer Schanze wirklich abspringen musste, denn wer nicht richtig absprang, plumpste schon nach wenigen Metern runter und nur wer richtig „Wums“ in den Knochen hatte flog 30m und mehr.
Herr Frommelt
Wer waren berühmte Springer aus der DDR die hier trainiert hatten?
Herr Tillak
Zum einen war es der damalige Nationaltrainer Rainer Heuss und der Co-Trainer Henry Glass, der in der Saison 1966/67 im Schanzenweitsprung Vizeeuropameister wurde und später Europameister bei den Junioren. Bei Olympia holte er dann auch in den nächsten Jahren Bronze. Auch bekannt ist Matthias Buse aus Oybin, der auch bei Olympia Medaillengewinner war.
Herr Frommelt
Und wie kann es schließlich zu Ende des Springbetriebes
Herr Tillak
inerseits aus sicherheitstechnischen Gründen und zum anderen durch die Wende. Nach 1989 hatte der Verein sich selbstständig gemacht und wurde zum eingetragen Verein. Wir hatten uns von der Betriebssportgemeinschaft gelöst und mussten darauf hin alle Kosten selber tragen, so auch Wasser und Strom - aber mit 30 Mitgliedern hat sich der Verein auf Dauer nicht halten können. Wir übergaben das Gebiet an die Gemeinde zurück.
Herr Frommelt
Wie kam es zum Verfall der Schanze?
Herr Tillak
Der Verfall fand schon vor der Wende statt. da es sich um eine Holzturmkonstruktion handelt musste alle drei bis fünf Jahre der Zersetzung entgegengewirkt werden. Die Mittel wurden dafür nicht zur Verfügung gestellt. Daraufhin wurde der Schanzenturm auf 5-6m zurückgebaut und dann schließlich zur Wende beantragte man Fördermittel zum Abriss.
Frau Heinze
Nach dem Abriss kam die Rede auf, das es doch Fördermittel hätte geben sollen?
Herr Tillak
Das stimmt aber es hat sich kein Verein als Träger finden lassen und für uns war mit dem Abriss der Schanze das Thema beendet und für die Risiken und Aufgaben wollte von uns auch keiner mehr bürgen. Außerdem wurde das Gebiet übereignet an den Enkel von Fürst Pückler, dieser wollte das Gebiet nicht zur Nutzung bereit stellen, da er es für unangemessen befand Sport in mitten der freien Natur zu betreiben
Herr Mönch
Als Mitglied des Fördervereins „Krauschwitzer Neißeland“ wurde jedoch vor kurzer Zeit der Gemeinde das Gebiet wieder zugesprochen und nun ist man interessiert dort eine Hütte zu errichten, die der damaligen Skibaude ähnelt.
Herr Frommelt
Fakt ist also das dort keine Schanze mehr entstehen wird?
Herr Mönch
Nun ja eine kleine Schanze existiert ja noch, nämlich der ehemalig Hang der Jugendschanze.
Herr Tillak
Vielleicht ließe sich dieser, durch Errichtung eines 5m hohen Sprungturm - mit heutigen Mitteln - wieder ausbauen, wenn sich Interessenten finden - aber das ist Zukunftsmusik!
16.05.2009 10:48 · Marcel Christmann

Ein Modell von der Skisprungschanze entsteht

Waldemar Klatt ist unser Mann fürs Praktische nach original Bauplänen von Alwin Römer baut er in der Arbeitsgemeinschaft die Oberlausitzschanze im Maßstab 1: 50 als Modell nach.

Bereits vor dem Zeitzeugentreff im Heimatkundemuseum Sager wurde ihm der Auftrag zur Minitaturrekonstruktion der Schanze übertragen. Fragt man ihn, wie er zu dem Projekt steht, brummt er mit einem Augenzwingern nur: „Der Modellbau ist meine Leidenschaft, das ganze Ringsrum ist nicht so mein Fall“ und wir können uns glücklich schätzen, das es so ist! Er konzentriert sich ganz auf diese Arbeit.

Ohne große Detailinformationen schnitzt, feilt und klebt er eine Minischanze aus einfachsten Materialien. „Ich habe Holzleisten, Styropor und Modellbahnkrims verwendet.“ fasst er wie es seiner Art entspricht kurz und knapp zusammen. Eventuell werden der Station junger Techniker auch Reste der Orginalmatten zu Verfügung gestellt, damit die Anlaufbahn damit beklebt werden kann.

Die Fertigstellung des Modells wird so Mitte / Ende Oktober sein. Bis dahin sind wir gespannt auf das Ergebnis und beobachten mit einem Schmunzeln wie Waldemar Klatt , wenn auch unbeabsichtig, letztlich dem Motto der Zeitenspringer „Jung und Alt an einen Tisch zu bringen“ doch noch gerecht wird ;-), in dem er Kinder aus seiner Modellbau-AG mitagieren lässt.

Ein genauer Ablauf des Modellbaus folgt!

19.05.2009 13:53 · Randolf Rotta

Ein digitales Modell der Oberlausitzschanze

Parallel zum Bau des Holzmodelles M 1:50 (Ein Modell von der Skisprungschanze entsteht) hat Konrad nach den originalen Bauplänen der Schanze ein digitales 3D-Modell erstellt. Zur Anwendung kam dabei die Modellierungssoftware Rhinoceros 4. Das Modell zeigt den Zustand der Schanze in ihrer ursprünglich geplanten Form laut Planung.

Schanzenprofil

Perspektive Schanzenturm

Perspektive gerendert

Fraglich ist, inwiefern diese Vorgaben auch wirklich umgesetzt wurden und welche Veränderungen später an der Schanze vorgenommen wurden, die ihr Erscheinungsbild veränderten. Hier bestehen noch Ansatzpunkte zum Weiterforschen, ebenso wäre es reizvoll, das Objekt im zeitlichen Verlauf darzustellen.

Die Vorteile des Digitalmodells liegen auf der Hand: Zwar ist das Arbeitsergebnis nicht direkt und mit Händen greifbar vorhanden, da es zunächst nur in Datenform vorliegt. Dadurch eröffnet sich uns aber auch die Möglichkeit, eine unbegrenzte Anzahl von Ansichten, Schnitten, Draufsichten, Perspektiven etc. auszudrucken, und das in beinah jedem beliebigen Maßstab (dies setzt aber einen entsprechenden Detaillierungsgrad des Modells voraus). Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, das Modell fotorealistisch zu rendern und als Fotomontage in die heutige Landschaft zu montieren, um ein Bild vom früheren Aussehen des Ortes zu bekommen. Nicht zuletzt ist es möglich, das Modell in Form eines kurzen Films zu animieren, wobei dies mit erheblichem Arbeits- und auch Rechenaufwand verbunden ist. Insgesamt ist so das Modell einem sehr breiten Publikum zugänglich, denn es kann in Form von Bildern und Plänen im Internet präsentiert werden. Für die weiterführende Arbeit ist hier auch denkbar, eine virtuelle computeranimierte Wanderung um oder durch den Turm zu unternehmen, was so nicht einmal am realen Modell möglich ist. Außerdem lässt sich das ausgearbeitete Modell als KMZ-Datei in Google Earth einbinden und somit auch an den ursprünglichen Standort versetzen. Es ist dabei problemlos möglich, die entsprechenden Daten für die Besucher zum Herunterladen anzubieten, die dann mit Google Earth betrachtet werden können.

Beim Modellieren sind vor allem folgende Arbeitsschritte zu gehen:

  • übertragen des Schanzen- und Geländeprofils (Koordinaten) und erstellen der Anlauf- und Aufsprungbahn
  • Aufbauen des Fundamentes des Schanzenturmes
  • Bau der Holzfachwerkkonstruktion nach Bauplan in der Folge Hauptstreben > Nebenstreben
  • Einbauten auf der Bahn, Treppen
  • Kampfrichterturm
  • weitere Detaillierung

Besonders der letzte Schritt ist voraussichtlich äußerst langwierig, damit am Ende das Modell nicht bloß erscheint wie aus Kunstharz gefräst, sondern eine gewisse ansprechende Ästhetik besitzt. Dazu gehören beispielsweise Geländer, einzelne Bretter und Latten, Abschrägungen, Profileisen und weitere bautechnische Details.

Das letzte Bild zeigt den aktuellen Arbeitsstand. Beim Weiterarbeiten zeigt sich das Problem, dass an einigen Stellen nicht (mehr) genügend informationen zur Verfügung stehen. So sind einige Maße unklar und mussten nach Augenmaß angenommen werden, ebenso wie die Querschnitte der verwendeten Hölzer. Gerade wenn es um Details geht, zeigt sich dieser Mangel. Hier ist abzuwägen, ob die Rekonstruktion bewusst unscharf bleibt (also nur die tatsächlich verfügbaren Informationen darstellt) oder Details nach den gängigen Normen hineingedacht werden, womit dann fast fotorealistische Darstellungen erreicht werden könnten. Hier gibt es viel Potenzial; das Modell kann im Laufe der Zeit immer weiter verfeinert werden. Dennoch wird es wohl nie das fertige Modell im Sinne einer historischen Korrektheit geben. Leider wird das Modell letztlich ein Kompromiss bleiben, da es zu viele Abweichungen zwischen den Plänen und der tatsächlich gebauten Schanze gibt, wie schon flüchtige Blicke auf erhaltenes Fotomaterial zeigen.

Außerdem können wir nicht mehr genau bestimmen, welche Änderungen später gemacht wurden und wie diese zeitlich genau einzuordnen sind. Deshalb haben wir uns dafür entschieden, den ursprünglich geplanten Zustand zu modellieren sowie Holzmodell und Digitalmodell möglichst gleich zu gestalten.

Weitere Bilder

01.09.2009 22:12 · Konrad Frommelt

Steffen Wonde aus Sagar mit ewigem Rekord

In unserem Rückblick über die Oberlausitz - Schanze in Sagar (SZ vom 10.07.1995) wird von einem Schanzenrekord des früheren Olympiateilnehmers Henry Glass anlässlich eines Mattenspringens im August 1969 in Sagar berichtet. 31 Meter flog Glass damals über den Bakken. Elf Jahre später, am 01.Februar 1980, setzte der einheimische Steffen Wonde anlässlich der Bezirksmeisterschaft seinen Sprung auf Schnee bei 31,5 Meter auf. Damit ist Steffen Wonde einen halben Meter weiter als Henry Glass gesprungen, was einen neuen und nun ewigen Rekord bedeutete, da dieses Schanze inzwischen abgerissen wurde. Steffen Wonde war der dienstälteste Springer in der Sagar Truppe, ging über viele Schanzen der DDR zwischen 1970 und 1987 und stand seinen weitesten Sprung mit 60 Metern auf einem Thüringer Bakken.

18.04.2009 10:20 · Marcel Christmann

Schnee von Gestern

Die ehemalgie Sprungschanze im Bienengarten von Sagar war für unsere Flachländer überwältigend. Ein hoher Sprungturm musste für die nötige Anlaufgeschwindigkeit sorgen, mit den Windverhältnissen hatten unsere Springer wenig zu tun. Der Absprung gung in östliche Richtung, direkt ins Neißetal. Da der Wind überwiegend von Westen kam, waren die Springer immer gleich benachteiligt. Das Springer war für uns Zuschauer sehr interessant und man konnte sich nur wundern, dass Springer eine so große Weite schafften. Da der Schnee in unserem Gebiet nicht immer vorhanden war, wurde auf Kunstmatten gesprungen.

Zurück zu den Fakten: Die ersten Wettkämpfe wurde im Winter 1953/54 im Schneehügelspringen, Torlauf-Alpine, im Langlauf und im Rodeln durchgeführt. Danach wurden von 1954 bis 1964 verschiedene kleine Jugendschanzen gebaut und besprungen. In den Jahren 1965 bis 1967 wurde die „Oberlausitz - Schanze“ errichtet. Im August 1967nerfolgte die Einweihung NP 24,5 m, Schanzenturm oberste Luke 21,0m lang mit dem SC Dynamo Klingethal.

Die ersten Schanzenrekordhalter waren Eberhard Seifert und Henry Glass mit 27,0m. Im August 1967 stellte Henry Glass (damaliger Vizejunioreneuropameister) mit 31,0m einen noch bestehenden Schanzenrekord auf Kunststoffmatten auf.

Überboten wurde diese Weite von dem Krauschwitzer Steffen Wonde, BSG Traktor Sagar, der mit 31,5m in den letzten bestehen Schanzenrekord auf Schnee aufstellte und da die Schanze nicht mehr steht, bleibt er es auch.

In den vergangenen Jahren ist viel Schönes entstanden. Ein Radweg führt durch die idyllische Neißeaue, interessante Rastplätze mit Informationstafeln wurden geschaffen. An der ehemaligen Sprungschanze wird vom Säschischen Forstamt Weißwasser seit dem Jahr 2005 jedes Jahr gut besuchte Walderlebnistage durchgeführt.

(von Wilfried Mätzig, Quelle: Aushang an der Schanze)

Marcel Christmann 2009/04/18 10:50

18.04.2009 10:38 · Marcel Christmann

Informationen zu den Fotos vom 28.08.09 / Skisammlung von Herrn Tillack

  • hölzerne Ski (Vorkriegs-Ski, ca. Aus den 20er Jahren) – keine Unterteilung in Spring- und Lauf-Ski (erfolgte erst später – nach dem Krieg)
  • breite Ski für Skispringen und hohe Schuhe mit Wadenstütze
  • schmale Ski für Langlauf, niedrige Schuhe – ähnlich eines Turnschuhs mit verlängerte Fläche vorn zum Einschub in die Skibindung
  • Herr Tillack in der Montur eines Langläufers aus den 60er Jahren
  • eine Art „Rollschuh“-Ski / Skiroller für den Sommertraining gab es ab 70er Jahre
  • Skating gab es ab 80er Jahre (Gerhard Grimmer, 1974 WM)
  • Ski-Markierung erfolgte/erfolgt noch heut vor jedem Wettkampf (zur Kontrolle)
  • Holzski mit Kunststoffkante („eluka“) Ende der 50er Jahre
  • reine Kunststoffski 70er Jahre
03.09.2009 18:04 · Maximilian Heyne

Regionaltreff der Zeitenspringer am 3. 9. 2009

Anfang September 2009 trafen sich alle ostsächsischen Teams in Dresden, um ihre Projektstände zu vergleichen. Wir ließen uns kurz dazu aus, worum es in unseren Projekten geht, was wir bis jetzt erreicht hatten, welche Entdeckungen wir gemacht haben und was wir in den nächsten zwei Monaten noch zu tun gedenken, um unsere Projekte fertig zu stellen. Dabei stellten wir fest, dass es überall noch an Ordnung in den Projektergebnissen und an der fachgerechten Präsentation haperte. Passend dazu durften wir uns ein Referat zum Thema Gestaltungsgrundlagen anhören, wo es unter anderem um Layout, Präsentation, Dokumentation, Plakate, Farben, Typografie, Corporate Design, Pressearbeit und so weiter ging.

Jetzt werden wir unsere Ausarbeiten durchsehen und versuchen, sie entsprechend aufzumöbeln, um mit unserer gelungenen Präsentation beim Jugendgeschichtstag im November allen Besuchern den Atem stocken zu lassen.

Die Bilder des Tages

07.09.2009 17:41 · Konrad Frommelt

Historische Bilder

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5 Sportler vertraten den Bezirk Cottbus in Altenberg:

Steffen Wonde, Jürgen Scharf, Rocco Janke (Traktor Sagar), Michael Fichtner, Darek Simon (Einheit Bad Muskau)

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1. Drei = Schanzen = Tournee um den Wanderpokal
  • 29.11.1981 Rauen (Frankfurt / Oder) Waldschanze
  • 20.12.1987 Bad Muskau (Cottbus) Pionierschanze
  • 20.12.1981 Sagar (Cottbus) Oberlausitzschanze

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Am 14. März 1982 fuhren wir mit dem Bus nach Zinnwald.

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1982 DDR-Meisterschaft.

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DSLV der DDR / BFA Cottbus

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Trainingslager in Waltersdorf Dezember 1982

20 Sportler der Sektion Ski der BSG Traktor Sagar fuhren ins Zittauer Gebirge. Auch 6 Schüler der 9 POS erlernten das 1+1 des Skilaufens. Auch ein Baudenabend fehlt nicht!

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Jan Keimling spricht den Spartakiadeeid!

  • KFA Vorsitzender: F. Schleußing
  • BFA Vorsitzender: E. Fleischer

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Die Sportler erwarten die Siegerehrung. Habe ich eine Medaille?

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Skisport auf Matten

Sagar. Im Rahmen der Winterferiengestaltung ermöglicht die Sektion Sagar mit der Abteilung Volksbildung des Rates des Kreises den Schulen aus Weißwasser die Teilnahme an einem Wintersporttrainingslager. So fuhren 14 Schüler der Wilhelm-Pieck-Oberschule, mit Frau Wutke und Frau Birka in der ersten Ferienwoche nach Sagar. Obwohl der Schnee fehlte, waren alle vom Wintersport begeistert, denn es konnte auf der Mattenstrecke mit Ski gelaufen werden.

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Während der Winterferien darf im Trainingslager ein Skifasching nicht fehlen.

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Skilangläufer ermitteln Meister

Im Januar ließ der Schnee leider auf sich warten. Deshalb nahmen sich die Sportler von Traktor Sagar vor, die so dringend benötigte weiße Pracht auf der Langlaufstrecke zu tragen. Das machte sich notwendig, damit die geplante Kreismeisterschaft doch noch stattfinden kann. durch viel Mühe und Fleiß wurde es geschafft.

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Kreis–Kinder– und Jugendspartakiade 1982

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Bezirks–Kinder– und Jugendspartakiade 1982

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IX. Kinder und Jugendspartakiade der DDR am 21. bis 26. Februar 1983 in Oberwiesenthal.

Wir waren dabei!

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Erstmals auch Flachländer von der Neiße dabei!

Trio aus der Lausitz

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Wer kennt nicht das Sprichwort „Was lange währt, wird endlich gut.“ Es hat für den Skisport des Bezirkes Cottbus Gültigkeit. Nach den 30. Jubiläums-Bezirksmeisterschaften in Waltersdorf (120 Teilnehmer!) wurden erstmals aus der Lausitzer Ebene erstmalig drei Starter für die DDR-Kinder- und Jugendspartakiade niminiert: oris (AK 12) und André Tillack (AK 13, beide von Traktor Sagar) sowie Silke Katscher (AK 13, Einheit Bad Muskau); das Trio startet im Langlauf. Niemand erwartet es zwar auf vorderen Rängen - aber allein die Tatsache seines Starts ist bemerkenswert.

Ein Ergebnis der beharrlichen Arbeit der Übungsleiter Klaus Tillack (Sagar) und Brigitte Fichtner (Bad Muskau) - beide Sektionen zusammen haben heute etwa hundert Mitglieder, und das im flachen Land, bei ständigen Sorgen mit dem Schnee. Alle Achtung!

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Die Oberlausitz-Schanze in Sagar

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Rekord auf der Schanze in Sagar

Beherzte Wettkämpfe während der Bezirksmeisterschaft

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Steffen Wonde aus Sagar mit ewigen Rekord.

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BSG Traktor Sagar und Arbeit der Sektion Wintersport.

19.09.2009 10:08 · Stefanie Zech

Zeitplan und unser Tagebuch

Zeitplan Zeitensprünge

  • 1. März 2009: Start des Projektes
  • 10. März 2009: Auftakt im Stadtarchiv Dresden
  • Teilnehmerwerbung (angestrebt wird die Arbeit in Interessengruppen und wöchentliche Treffs)
  • parallell zum Modellbau laufen die Recherchen und die Bearbeitung des gesammelten Materials, regelmäßige Arbeit an unserer Zeitenspringer-Seite (planmäßig 14-tägig Samstag Vormittag)
  • geplante Ergebnisse: das Modell, Fotos (evtl. auf einer CD?) und Schautafeln, die etwas über den Modellbau und die Geschichte der Schanze aussagen
  • 23. April 2009: Regionaltreffen der Zeitenspringer in Dresden
  • 3. September 2009: Regionaltreffen der Zeitenspringer in Dresden
  • Okt./Nov.2009: Auswertung/Fertigstellung des Projektes
  • 20.-21. November 2009: Präsentation des Projektes beim Jugendgeschichtstag in Dresden

Tagebuch

März 2009

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  • Wir erfahren, dass wir zu den ausgewählten Zeitenspringer-Projekten gehören und nehmen Kontakt zu unseren Kooperationpartnern im Handwerk- und Gewerbe Museum Sagar auf.
  • 10.03.2009: Wir nehmen an der Auftaktveranstaltung im Stadtarchiv in Dresden teil. Die Zeitenspringer-Teams stellen ihre Projekte vor, können an verschiedenen Workshops teilnehmen und erhalten Anregungen und Anleitung zur Projektdurchführung.
  • Werbung von Teilnehmern, Augenzeugen und Zeitzeugen mit einem TV-Bild im Regionalsender Weißwasser
  • Anlegen der Seite „Zeitenspringer`09“ auf der Homepage der Station
  • Kontaktaufnahme zu unserem Projektpaten Rüdiger Mönch
  • von unserem Projektpaten erhalten wir die Bauzeichnungen (auf dem Foto betrachten Bernd Frommelt und Waldemar Klatt die Zeichnungen für den Modellbau)

April 2009

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  • Beginn des Modellbaus
  • Projektleiter Bernd Frommelt vereinbart den ersten Treff mit unseren Kooperationspartnern. Helga Heinze vom Förderverein des Handwerk- und Gewerbe Museums Sagar vermittelt uns Kontaktpersonen und lädt diese zum ersten Treff ein. Von ihr erfahren wir auch, dass eine Ausstellung über den Wintersport der Region geplant ist und unsere Projektergebnisse einfließen werden.
  • 16.04.2009: erster Treff von Teilnehmern mit Zeitzeugen und dem Projektpaten im Museum Sagar. Maximilian, Victoria und Marcel nehmen am heutigen Treff teil und notieren sich Einiges. Der Augenzeuge Herr Tillack bietet uns an, ihn zu besuchen. Wir werden einen Termin vereinbaren. Weiterhin erhalten wir folgende Materialien: Wintersportgelände Sagar, Steffen Wonde aus Sagar mit ewigem Rekord, Schnee von Gestern
  • 18.04.2009: Arbeit an der Internetseite: Heute haben wir uns in der Station getroffen, um gesamelte Materialien auf die Webseite zu bringen. (Teilnehmer: Max, Marcel, Sabine und Randolf)
  • 23.04.2009: Regionaltreffen der Zeitenspringerteams im Umweltzentrum in Dresden (wir erhalten Informationen zur Führung von Interviews - Referentin Andrea Rook; anstehende Fragen werden beantwortet und man kann die Zeit zum Erfahrungsaustausch nutzen)
  • 25.04.2009: Arbeit an der Internetseite (Konrad, Marcel, Randolf und Sabine treffen sich in der Station: Bearbeitung von Fotos und Texten, Einfügen von Logos, Gestaltung der Übersichtlichkeit der Seite)

Mai 2009

  • Unser Team vergrößert sich - Claudia absolviert ein Praktikum an der Station Junger Naturforscher und arbeitet nun am Projekt mit.
  • Am 16.05.2009 treffen sich Teilnehmer, um weiter an der Webseite zu arbeiten. Es gibt viel zu tun! - Fotos in die Seite einzuarbeiten, das Zeitzeugengespräch einzuordnen, Gestaltungsideen zu besprechen, Termine abzustimmen. Ein neuer Teilnehmer kommt hinzu - Martin. Er absolviert ein Praktikum an der Station.
  • 23.05.2009 - Bearbeitung der Webseite

Juni 2009

  • 20.06.2009 - Bearbeitung der Webseite (Randolf, Martin, Claudia, Sabine treffen sich in der Station: Teilnehmer überarbeiten Unterseiten; Bestandsaufnahme - viele Informationen wurden bereits eingearbeitet - was woll wir noch genauer betrachten?; das Modell ist fast fertig! - wir benötigen weitere Fotos u. Texterläuterungen zum Modellbau; Vorbereitung des Gespräches mit dem Zeitzeugen Tillack)
  • 27.06.2009 - Bearbeitung der Webseite (Randolf, Max, Konrad, Claudia, Sabine treffen sich in der Station: Teilnehmer überarbeiten Unterseiten; Besichtigung des Modells - Konrad interessiert sich sehr für die Bauzeichnungen und die Umsetzung - rechts im Bild: Erläuterungen am Modell)

Juli 2009

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  • 07.07.2009 Zeitzeugengespräch - Max, Claudia und Marcel besuchen mit unserem Projektleiter Bernd Frommelt Herrn Tillack
  • Marie und Sabine besprechen Möglichkeiten der Projektpräsentation (evtl. Power-Point-Präsentation/Schautafeln?)
  • der Archivbesuch steht noch an (dies wird Martin übernehmen; der Besuch kann momentan nicht durchgeführt werden, da das Stadtarchiv bis Ende des Monats geschlossen hat)

August 2009

  • Martin besucht das Archiv in der Bibliothek in Weißwasser, kann aber leider keine neuen Informationen finden (er will noch einmal ins Archiv, um sich andere Jahrgänge der Regionalzeitschrift „Lausitzer Rundschau“ anzusehen - Aspekte: Sportveranstaltungen an der Schanze, evtl. Informationen zur Zeit des Schanzenbaus bzw. des -abrisses)
  • Zeitenspringer-Treff in der Station am 08.08.2009 (Claudia schreibt weiter an Texten, Marie bespricht mit Sabine, Bernd und Claudia das Thema Projekt- Präsentation)
  • am 28.08.2009 fahren wir wieder zu Herrn Tillack. Er stellt uns seine Skisammlung vor. Wir fotografieren und besuchen auch noch mal den ehemaligen Standort der Schanze.
  • 29.08.2009 in der Station wird an der Homepage gearbeitet (Max, Michell, Sabine arbeiten daran)
  • wir verlieren Teilnehmer, die eine Lehre beginnen und dadurch evtl. nur noch von der Ferne mitarbeiten können

September 2009

  • Max arbeitet weiter an unserer Seite
  • am 3. September 2009 zum Regionaltreffen der Zeitenspringer in Dresden (Katrin steigt als Teilnehmerin ein und wird sich mit Marie um die Vorbereitung der Präsentation kümmern, Konrad arbeitet an einem digitalen Modell und möchte wieder mal etwas in den Blog eintragen)
  • Treff zur Arbeit an der Homepage: 19.09.2009 (Randolf, Konrad, Sabine und Stefanie - neues Teammitglied)
  • Randolf hat die Software aktualisiert: jetzt können Openoffice-Dateien von Wiki-Seiten erzeugt werden. Dazu das kleine Symbol auf jeder Seite unten links verwenden.
  • Konrad und Randolf haben erfolgreich ausprobiert, wie wir richtige Videos vom 3D-Modell erzeugen können.
  • Steffi hat die Materialsammlung um historische Bilder von alten Wandtafeln erweitert

Oktober 2009

  • Steffi arbeitet intensiv an dem Zusammentragen der Informationen und bereitet daraus eine Power-Point-Präsentation vor.
  • großer Zeitenspringertreff in der Station: am 07.10.2009, 17.00 Uhr - eingeladen sind die Teilnehmer, unser Projektpate, Helga Heinze aus dem Museum, Günter Segger (Projektpate bei unserem ersten Zeitenspringer-Projekt) und die Presse. Das Modell wird besichtigt und Konrad zeigt erstmalig den Stand der Arbeit am digitalen Modell. Am nächsten Tag gibt es einen Artikel in der Sächsischen Zeitung.
  • Arbeit der Homepage und an der Präsentation zum Jugendgeschichtstag: am 10.10.2009 (Randolf, Max, Katrin, Konrad) und am 24.10.2009

November 2009

Unser Team im Parlament

  • Das letzte offizielle Treffen vor dem Jugendgeschichtstag war am 07. November. Wir haben die letzten Bilder auf die Webseite gebracht und dann begonnen die Plakate zu überarbeiten. Weil der Überblick über das Material etwas abhanden gekommen war, haben wir viele Mindmaps gemalt. Ergebnis dieses Prozesses war ein gut überlegter Plan für die Struktur und Inhalte der Plakate.
  • Konrad arbeitet an den Plakaten. Dabei wird er von Claudia unterstützt, die Texte, Überschriften und Bilder heraussucht. In Cottbus gibt es ein kleines Treffen mit Randolf und Konrad, um den letzten Feinschliff anzulegen.
  • 20.-21. November 2009: Präsentation des Projektes beim Jugendgeschichtstag in Dresden. Freitag fuhr unser Stationsbus nach Dresden mit dem Modell, Plakaten und Texten im Gepäck. Abend haben auf dem Schiff „Die Koje“ übernachtet und bei Gesprächen einige neue Ideen entwickelt. Am Sonnabend war dann der Jugendgeschichtstag: Anstrengend, aber super.
  • Nach dem Jugendgeschichtstag fangen wir an, unsere Materialen auf eine Abschluss-CD zu bringen.
18.04.2009 10:50 · Sabine Gutjahr