Wolfscamp 2008

Schon zum dritten Mal trafen sich in der Station Kinder im Alter von 6-12 Jahren, um mehr über den Wolf zu erfahren. Am Nachmittag nach der Anreise am 20.10.2008 sahen wir zuerst einen Film, der zeigte, wie sich die Wölfe hier angesiedelt haben. Der Film zeigte aber auch, dass nicht alle Menschen damit einverstanden sind, dass es den Wolf bei uns wieder gibt. Deshalb gab es gleich im Anschluss daran eine Diskussionsrunde, in der uns Herr Göpfert (ehemaliger Revierförster, jetzt passionierter Jäger) Rede und Antwort stand. Am nächsten Tag gab es eine Menge Spiele, in denen wir lernten, verschiedene Begriffe allein durch Körpersprache mitzuteilen oder wie gut unser Gehör ist. Am meisten Spaß machte uns das Beutesuchspiel.

Ähnlich wie die Wölfe mussten wir uns dabei nur auf unseren Geruchsinn verlassen um im Wald die Beute zu finden. Viel Wissenswertes vermittelte uns Herr Kaasche am Nachmittag bei einem Vortrag. Am Mittwoch ging es schon am Morgen nach Rietschen in das neue Wolfsmuseum. Es gab viel Interessantes zu sehen und auszuprobieren, man konnte noch ein Quiz mitmachen und sich Filme anschauen. Leider war es an diesem Tag mit dem Wetter nicht so toll, es regnete immerzu, so dass die Spurensuche buchstäblich ins Wasser fiel. Aber es gab auch eine Menge Kreativangebote die wir in Ruhe beginnen bzw. schon beenden konnten. So gab es die Möglichkeit, Pfotenabdrücke selbst zu gestalten oder einen Wolf aus Ton herzustellen und es konnten wieder T-Shirts bedruckt werden. So verging auch dieser Regentag sehr schnell.

Donnerstag sah der Himmel schon wieder etwas freundlicher aus. Nun konnte unser Geländespiel stattfinden. Zwei Rudel traten miteinander in Wettstreit (wer schafft am schnellsten den Wurfhöhlenbau, bringt den Welpen am schnellsten das Jagen bei oder markiert das Revier am schnellsten). Keine leichte Sache, man musste gut zusammenarbeiten im Rudel. Bei einem Wolfsquiz wurde nochmals unser Wissen abgefragt. Am späten Nachmittag startete dann endlich unsere Spurensuche. Herr Kaasche hatte sich eine tolle Strecke ausgesucht, richtig spannend wurde es dann als es dunkel wurde. Am Lagerfeuer konnten wir uns danach wieder etwas wärmen. Es gab Bratwurst und heißen Tee und anschließend lauschten wir noch Geschichten aus dem Leben der Wölfe. Müde fielen wir dann am letzten Tag ins Bett. Freitag stand schon wieder die Abreise an, natürlich nicht ohne die Woche noch mal Revue passieren zu lassen. Das Geländespiel und das Quiz mussten noch ausgewertet werden. Es war eine spannende, abwechslungsreiche Woche, wo auch neue Freundschaften geschlossen wurden. Allen hat es Spaß gemacht und man ist gespannt auf Camp Nummer 4.

Bericht von den Teilnehmern

Vom 20. bis 24. Oktober fand in der Station das dritte Wolfscamp statt. Hier haben die 19 teilnehmenden Kinder ihre Erlebnisse aufgeschrieben:

1. Tag, Montag

Wir haben am Anfang ein Kennlernspiel gespielt. Wir durften unser Wolfs-T-Shirt anfangen. Wir guckten einen Film über Wölfe. Nach dem Film durften wir draußen toben. Zum Abend haben wir mit Ton gearbeitet. Einige haben auch ein Wolfsspiel gespielt. Herr Göpfert hat uns Fragen über den Wolf beantwortet.

2. Tag, Dienstag

Heute hat Herr Kasche uns sein Interesse gezeigt. Dann sind wir in den Wald gegangen und haben an den Bäumen gerochen, damit wir an die Beute kommen. Einige haben auch ihr T-Shirt fertig gestaltet.

4. Tag, Donnerstag

Gruppenfoto Nach dem Frühstück spielte eine Gruppe ein Geländespiel und die andere schrieb ein Quiz. Danach gab es Mittagessen. Nach dem Mittagessen haben wir eine Spurensuche unternommen. Dann saßen wir beim Lagerfeuer gemütlich beisammen, aßen Abendbrot und haben Wolfsgeschichten gelauscht.

Letzter Tag, Freitag

Heute heißt es Abschied nehmen. Eine Woche liegt hinter uns. Viel neues über den Wolf haben wir erfahren. Neue Freunde haben wir gefunden, gelacht, getobt, gespielt, gemalt, gebastelt. Wie schnell die Zeit vergeht. Heute heißt es nur noch Adressen austauschen, Auswertung der Woche. Nehmt die vielen Erlebnisse mit. Wir hoffen, wir sehen uns beim nächsten Wolfscamp wieder.