Wolfscamp 2006

Am 9. August trafen sich in der Station Junger Techniker und Naturforscher, 18 interessierte Kinder und Jugendliche, die mehr über den Wolf erfahren wollten.Nach kurzen Kennenlernspielen ging es auch gleich mit einem Vortrag über die Wölfe los, den Herr Kaasche aus Hoyerswerda sehr interessant gestaltete. Viele fragen wurden beantwortet und auch beim anschließenden Vesper munter diskutiert. Wie man den Wolf in freier Wildbahn mit der Telemetrie ortet, wurde ausprobiert. Gar nicht so einfach, stellten alle fest! Spiele und ein toller Film über Wölfe in Alaska rundeten den ersten Tag ab.

Am nächsten Morgen ging es gleich nach dem Frühstück nach Rietschen in die Wolfsausstellung und danach auf die Spurensuche in die Natur. Natürlich hatte Herr Kaasche vorher schon mal geguckt , so das wir tatsächlich auch Wolfsspuren fanden. Das war sehr spannend, weil es ja auch noch eine Menge anderer Spuren gab. Den Nachmittag verbrachten wir damit, tolle Stoffbeutel mit Wolfsspuren zu drucken, Gipsabdrücke von einer Spur zu gießen und unsere bisherigen Eindrücke vom Camp mit Farbe zu gestalten. Der zweite Tag ging bis spät in die Nacht. Mit Wolfsgeschichten am Lagerfeuer klang er dann aus.

Am letzten Tag gab es ein großes Geländespiel; „Leben wie die Wölfe“ war das Motto. So mussten zwei Wolfsrudel Höhlen bauen für den Nachwuchs, mit ihren Welpen jagen lernen, Revier beschützen, Beute suchen, Flüsse überqueren auf der Suche nach neuen Jagdgründen und vieles mehr. Ein umfangreiches Quiz testete dann noch unser neu erworbenes Wissen, so konnten wir auch gleich den „Leitwolf“ jedes Rudels ermitteln. Riesig aufregende drei Tage lagen hinter uns und so traten wir alle ziemlich müde gegen 15,00 Uhr die Heimreise an. Für alle stand am Ende aber fest, das es bald das nächste Camp geben wird.