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Reisebericht: Maker Space der Experimenta

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Zur Ideenfindung für die Offene Werkstatt Weißwasser reisten wir am 6. Dezember 2019 nach Heilbronn. Dort betreibt die Experimenta Heilbronn neben der Wissenschaftsausstellung und Schülerlaboren auch einen „Maker Space“ als offene Mitmach-Werkstatt.

Wir wurden vom Werkstattleiter Joni sehr herzlich empfangen und durch die Einrichtung geführt. Dabei konnten wir bei einer Maschinenunterweisung für einen neuen Nutzer dabei sein und diesen wichtigen Teil des Tagesgeschäfts beobachten. Mit einer überraschenden inhaltlichen Offenheit wurden alle unserer Fragen geduldig beantwortet und darüber hinaus Anregungen gegeben. So war der erste Tag unserer Reise sehr konstruktiv und wir kommen mit vielen konkreteren Anregungen für Weißwasser zurück nach Hause.

Dieses Treffen zeigt einmal mehr, wie gewinnbringend und nützlich der ehrliche Austausch wischen den offenen Werkstätten ist. Der Bedarf an Werkstätten ist so groß und die Rahmenbedingungen so unterschiedlich, dass eine wahre Konkurrenz eigentlich nicht möglich ist.

Es war uns eine große Freude, die in Abu Dhabi geknüpften Kontakte hier in Heilbronn zu vertiefen. Wir hoffen bald auch Freunde aus Heilbronn in Weißwasser begrüßen zu können. Die nächste Gelegenheit dafür ist das deutsch-französische Fußball-Roboter-Feriencamp im Februar 2020.

Expo Science Toulouse 5-9.Juni 2019

Im Juni reisten 4 Schülerinnen und 5 Schüler nach Toulouse in Frankreich. Dort präsentierten sie ihre zuvor in Technik-Workshops und Arbeitsgemeinschaften erarbeiteten Ergebnisse einem interessierten internationalen Publikum. Die deutschen Teilnehmer kamen aus Bautzen, Cottbus, Dresden und Weißwasser. Neben dem Erfahrungsaustausch mit anderen Teilnehmern aus Frankreich, Luxemburg, Spanien und Marokko was auch Zeit zum Erkunden der Stadt und kennenlernen der Bewohner.

Organisiert wurde die Expo Science Toulouse vom Verein Cirasti - Exposciences en Occitanie. Unsere Reise wurde vom Landesverband der Sächsischen Jugendbildungswerke (LJBW e.V.) organisiert. Finanziell unterstützt wurde der Austausch durch das Deutsch Französische Jugendwerk DFJW.

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Programm

  • Mittwoch: Anreise über Berlin Schönefeld. Erkundung der Toulouser Innenstadt, Kennenlernen der marokkanischen Teilnehmer im Hotel.
  • Donnerstag: Besuch der Weltraumausstellung Cite de la Espace, Aufbau der Projektstände, Vorbereiten und Übersetzen der Bühnenpräsentation.
  • Freitag: Ausstellung, weitere Arbeit an der Bühnenpräsentation, internationales Abendessen.
  • Samstag: Ausstellung, Bühnenpräsentation der Projekt und Länder, interkulturelle Kennlernspiele, Abendessen und Spiele im Park, die Innenstadt bei Nacht.
  • Sonntag: Baguettes bauen im Hotel, Rückreise.

Fachlicher Austausch

Eine Gruppe aus Marokko berichtete über ihre Versuche zum Einfluss verschiedener Pflanzen auf das Wachstum eines Schimmelpilzes. Dazu hatten sie auch einen Belüftungsroboter mit Lego-Mindstorms gebaut. Eine andere Gruppe zeigte ihren kleinen Roboter mit dem sie programmieren gelernt hatten. Eine spanische Gruppe machte Schallwellen sichtbar, zum Beispiel über Lichtreflektionen in einer Dunkelkammer.

Ein französisches Team präsentierte ihren selbstgebauten Roboter, der sogar seitlich fahren konnte. Daran haben viele Schüler ihrer Schule in kleinen Gruppen gearbeitet, um einzelne Teile zu konstruieren und z.B. mit dem 3D-Drucker selber herzustellen. Auch die Fernbedienung und Elektronik wurde selber entworfen und aufgebaut.

Die deutsche Gruppe hatte zwei Projekte im Gepäck. Schwerpunkt waren selbstgebaute Roboter. Diese entstanden in einem Deutsch-Französischen Ferien-Workshop im Februar in Weißwasser und in einer Arbeitsgemeinschaft an der Universität in Cottbus. Zudem präsentierten die Cottbusser Schüler ihren Arduino-Bausatz und Aufgabensammlung zum Programmierenlernen.

Kultureller Austausch

Die Präsentation der Projekte befand sich in einem kleinen feinen Kulturzentrum in einem äußeren Stadtteil von Toulouse. Dort hatten wir Stände für jedes Projekt mit den Exponanten, Postern und Fotos. Die Besucher der Ausstellung konnten so aktiv mit allen Teilnehmern kommunizieren. Und auch die Teilnehmer konnten gegenseitig die Stände besuchen.

Später gab es auch Präsentationen auf einer kleinen Bühne. Dort wurden nicht nur die Projekte sondern auch Besonderheiten aus den Heimatregionen vorgestellt. Für diese Vorträge haben sich alle Teilnehmer viel Mühe gegeben, ihren Teil auf Französisch oder wenigstens Englisch zu übersetzen.

Für das internationale Abendessen brachte jeder aus seiner Heimat Spezialitäten mit. Wir boten zum Beispiel Sauerkraut, Saure Gurken, Bautzner Senf und Russisch Brot an. Sehr lecker waren die Süßigkeiten aus Marokko. Von der französischen Küche hatten wir viel Gelegenheit leckere Salate, Baguettes und verschiedene Varianten der Eierkuchen-“Pizzas“ kennen zu lernen.

Ideenschmiede StadtApp Junior holt 2. Platz beim LEX 2019

Am 13.11.2019 fand an der BTU Cottbus die Preisverleihung des diesjährigen Lausitzer Existenzgründerpreises der Wirtschaftsinitiative Lausitz statt. Zum zweiten Mal wurden Sonderpreise für die besten Schülerfirmenkonzepte vergeben.

Die Schülerfirma Weißwasser wurde für die Weiterentwicklung der vorhandenen StadtApp „Weißwass(er)leben“ mit dem 2. Platz ausgezeichnet. In der Schülerfirma arbeiten regelmäßig 9 Schüler aus der Bruno-Bürgel-Oberschule Weißwasser und Mittelschule Schleife gemeinsam an neuen Inhalten und Funktionen für die Junge Szene. Das Projekt Schülerfirma wird fachlich unterstützt durch die Stadtwerke Weißwasser GmbH und die Station Junger Naturforscher und Techniker Weißwasser.

Ausstellung der dt-pl. Kunstprojekte

Wer es noch nicht getan hat, sollte sich die Zeit nehmen und mal reinschauen. Die Ausstellung wird noch bis 29.09. in der Sparkasse Weißwasser zu sehen sein. Ausgestellt sind Ergebnisse aus unseren deutsch-polnischen Kunstprojekten diesen Jahres.

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ESI 2019: Dritter und letzter Tag der Messe

Weiter geht es mit unserer Tour durch die Expo Sciences International. Inzwischen ist die Messe und auch der Kulturabend vorbei — aber noch nicht Geschichte. Wir sitzen in gut gefüllten ICEs auf Zick-Zack-Kurs zurück in die Lausitz. Genügend Zeit also, um ein paar weitere Projekte vorzustellen.

Auf dem Foto ist eine Gruppe aus Mexiko zu sehen. Sie haben sich mit der Extraktion von Chitin aus Shrimps beschäftigt. Wie bei allen Gruppen aus Mexiko gab es auch bei ihnen viel traditionelles zu sehen. Legendär sind die super-sauren aber leckeren Süßigkeiten.

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Abu Dhabi: Zweiter Tag auf der Messe

Inspiring Youth through science and technology initiatives.

Heute fand der zweite von drei Messetagen statt. Insgesamt nehmen 86 Delegationen mit 694 Projekten teil. Das sind 1875 TeilnehmerInnen aus 57 Ländern, 582 Voluntäre (z.B. Friends of Delegation) und 442 Betreuer. Wir sind in 11 Hotels untergebracht und mit 43 Bussen unterwegs. Es wurden wohl ca. 27.000 Mahlzeiten an den Buffets verspeist. Am ersten Tag gab es 3.980 Besucher und heute waren es 6.132.

Heute waren im Vergleich zu gestern noch mehr Besucher auf der Messe. Vor allem Schulklassen von Grundschule bis Studenten. Neben den Präsentationen haben wir auch noch weiter mit Erfolg an unseren Projekten gearbeitet und viele der anderen Teilnehmer an ihren Ständen besucht. Heute berichtet Robin, was er entdeckt hat.

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ESI 2019: erster Tag der Messe

Die Expo Science International ist kein Wettbewerb sondern eine Messeausstellung, die junge Menschen, Pädagogen und wissenschaftliche Experten zusammenbringt. Die ESI fördert den Austausch von wissenschaftlichen Erkenntnissen in einem multikulturellen Umfeld durch eine Ausstellung von Projekten, die von Kindern und Jugendlichen aus der ganzen Welt erstellt wurden. Sie findet nun zum 17. Mal seit der Premiere 1987 in Quebeck/Canada statt.

Heute war die offizielle Eröffnung der Messe. Zur Feier gab einen Umzug durch die Messehalle mit Fahnen und einer coolen Blaskapelle. Auch unsere Teams aus Deutschland hatten schon viel Spaß, ihre Projekte zu präsentieren. Auf dem Bild haben Dennis und Anton Besuch an ihrem Stand. Außerdem haben wir uns andere Projekte angeschaut und darüber werden wir berichten.

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ESI Abu Dhabi: Aufbau und Freizeit

Liebes Tagebuch (und alle Mitleser),

heute startete unser Tag bereits 7:30 in Richtung Messehalle (Abu Dhabi National Exhibition Centre). Dort haben wir unsere offiziellen Teilnehmerausweise bekommen, die auch als Busticket sehr nützlich sind. Anschließend haben wir ESI-Rucksäcke abgeholt mit tollen Gadgets wie einer integrierten Powerbank und einem schicken T-Shirt. Dann haben wir endlich unsere Stände gesucht und bald gefunden. Wir haben unsere Projekte aufgebaut und auch die Poster and die Stellwände geklebt. Bautzen liegt neuerdings in Argentinien - maravilloso! Unser Uhrenbau-Team hatte nicht genügend Zeit für ein Poster. Das war aber kein Problem, denn stattdessen haben wir viele Fotos vom Projekt und von den Robotik-Camps ausgedruckt und damit die Wände verziert.

Nach dem Mittagessen fuhren wir zurück ins Hotel. Das Mittagsbuffet war übrigens krass lecker: Schrimps in Kartoffelspagetti frittiert und so. Im Hotel haben wir gemeinschaftlich im Pool entspannt. Dabei entstand die Idee, mit dem ÖPNV zur großen Moschee zu fahren. Irgendwann sind wir dort auch angekommen. Die Moschee war sehr beeindruckend. Das ist schwer zu beschreiben. Einfach obergeil und größer als groß. Draußen sehr heiß und drinnen sehr cool. Exit through the gift shop. Aber trotzdem stilvoll. Für den Rückweg zum Hotel waren wir klüger und haben Taxis genommen. Eine kleine Gruppe ist im Sonnenuntergang zu Fuß gegangen. Das war warm aber schön Grün im Park.

Zum Abendessen gab es ein leckeres Buffet im Hotel. Dann sind wir mit Taxis in die Marina Shopping Mall gefahren: Zum verlaufen riesig, überdimensioniert und kein Vergleich zu deutschen Einkaufszentren. Aber wir hatten guten Kaffee.

Expo Science International in Abu Dhabi, erste Nacht

Liebes Tagebuch,

heute ist der Beginn unserer Reise. Um genau zu sein, eigentlich gestern Mittag. Um 12:35 startete die Weißwasseraner Gruppe mit Anton und Randolf in Richtung Dresden zum ICE nach Frankfurt/Main. In Bautzen stiegen Dennis, Robin, Nico und Jesko ein. In Dresden haben wir nach kurzer Wartezeit (1h20) unsere Head of Delegation getroffen sowie weitere Mitglieder unserer Reisegruppe. Anschließend fuhren wir mit dem ICE 0815 in nur sechs Stunden nach Frankfurt. Das Flughafenhotel war alright aber sparsam an Platz.

Am Sonntag waren wir gegen 9 Uhr am Flughafen und sind um 11:30 dann endlich abgehoben. Nach 7 Stunden Flug sind wir gegen 19:30 Ortszeit angekommen. Die Schlange an der Einreisekontrolle ware laaaannnggg, aber alle waren sehr nett. Dort wurden wir freundlich von einem Friend of Delegation empfangen. Und wir trafen gute Bekannte aus Toulouse/Frankreich, die ebenfalls auf den Bus zum Hotel warteten. Was für ein Zufall ;-)

Im Hilton speißten wir zu Abend. Man muss ja Prioritäten setzen. Dabei lernten wir auch ein paar Jugendliche aus Baden-Württemberg kennen. An den Nachbartischen trafen später auch die Gruppen aus der Schweiz, Österreich und Spanien ein. Nach einer kurzen Dusche sitzen wir nun im 9. Stock am Fenster und schreiben diesen Bericht. Die Aussicht aus dem Hilton ist um Mitternacht etwas benebelt. Da hilft nur eine gepflegte Tasse mit Jasmin (Tee). Wir freuen uns schon auf das Frühstück in 4 Stunden. „Morgen“ bauen wir unsere Stände auf und schauen mal, was die anderen Teilnehmer machen.

Zweiter Fräs-Kurs am Samstag 12.10.2019

Weihnachtsschmuck trifft programmierbare Fräse
Sonnabend 13:00 bis 20:00, in der Station Weißwasser

Wir zeigen Dir, wie Du unsere Fräse programmierst, um z.B. Weihnachtssterne und Fensterschmuck zu fräsen. Dein Kunstwerk kannst Du dann schön anmalen und mitnehmen.

Weihnachten steht schon bald vor der Tür und damit die ewige Frage nach kleinen netten Geschenken. Schmuckstücke aus Holz für den Weihnachtsbaum und die Fenster sind immer gut. Aber was tun, wenn man selber nicht gerade-aus sägen kann? Der Computer kann helfen !!! ;-)

Im Kurs lernst Du, wie Du Steuerprogramme für unsere computergestützte CNC14-Fräse aus Bildern oder Skizzen erstellen kannst. Dazu benutzen wir z.B. die Programme Inkscape, FreeCAD und Fusion360. Im einfachsten Fall kannst Du ein schwarz-weiß Bild zeichnen, einscannen und zum Fräsen verwenden. Oder Du konstruierst mit Linien, Kreisen, Sternen und anderen Formen nach Maß. Anschließend fräsen wir Dein Kunstwerk (max 25x25cm) und dann kannst Du es schön anmalen, mitnehmen und verschenken.

Dies ist das erste Kursangebot der neuen offenen Werkstatt in der Station junger TechnikerInnen in Weißwasser. Bitte über info@station-weisswasser.de oder die Webseite anmelden. Kinder jünger als 14 Jahre können zusammen mit ihren Eltern teilnehmen.

Gefördert von:
Meet&code Sächsische Mitmach-Fonds