Nachrichten, Berichte...

Natur und Kunst durchs Jahr 2017

Dieses Projekt wurde gefördert von:

Im Jahr 2017 verbrachten Jugendliche aus Żary, Weißwasser und Umgebung gemeinsam drei Begegnungen unter dem Motto „Natur und Kunst durchs Jahr“.

Auftakt war ein Malwochenende im April in der Station Junger Naturforscher und Techniker in Weißwasser. Dabei entstanden Bilder mit Frühlingsmotiven rund um den Braunsteich. In den Sommerferien verbrachte die Gruppe fünf Tage auf einem Reiterhof bei Żary. Die Pferde und Ponys wurden dabei nicht nur gezeichnet, sie konnten auch unter Anleitung eines Reitlehrers geritten werden. Voller Vorfreude auf die erneute gemeinsame Zeit kam man im Herbst zum dritten Treffen zusammen. An einem Septemberwochenende entstanden unter anderem bunt gestaltete Regenschirme, die mit ihren fröhlichen Motiven jedem grauen Wetter trotzen werden. Mit Skizzenblock, Stift und Fotokamera ausgestattet ging es zu einem Ausflug in den Kromlauer Park. Als beliebte Motive kamen das Schloss und die Rakotz-Brücke auf das Papier. Wieder zurück in der Station setzten die Jugendlichen die gesammelten Ideen mit Farben und Pinsel auf Papier um.

Angeleitet wurden sie von Sabine Gutjahr und Jerzy Litewka, die bereits seit vielen Jahren deutsch-polnische Kunst- und Malcamps begleiten. Bei den Treffen kamen bei gemeinsamen Freizeitaktionen Spiel, Spaß sowie das Erlernen von Worten aus der Nachbarsprache nicht zu kurz. So lernten sich die jungen Leute kennen und freuen sich schon auf weitere Begegnungen im kommenden Jahr. Ab 14.12.2017 bis 30.01.2018 werden die entstandenen Werke in einer Ausstellung in der Sparkasse in Weißwasser gezeigt. Anschließend wird die Schau in Żary ausgestellt werden. Die Jugendlichen freuen sich mit Stolz darauf, ihre Bilder der Öffentlichkeit zu präsentieren. Es ist aber auch die nächste Gelegenheit, Freunde wiederzusehen.

Die Treffen wurden möglich Dank der Förderungen aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung sowie des Deutsch-Polnischen Jugendwerks.

Klausurtagung

Am 10. und 11.11.2017 treffen sich Mitarbeiter und Vorstand der Station zur jährlichen Klausurtagung.

Die Mitarbeiter beschäftigen sich mit Eintragungen auf unserer Internetseite :-?(also z.B. das, was Sie hier lesen), mit der Auswertung des zurückliegenden Jahres 8-o und der Planung der künftigen Projekte :-P , z.B.

Forschercamp 2017

Im Juli fand bei uns das erste deutsch/polnische Forschercamp statt.
18 Kinder im Alter von 9-14 Jahren nahmen daran teil. Jeder konnte sich sein eigenes „Forschergebiet“ nach seinen Interessen suchen und an seinem Projekt arbeiten. Am Ende der Woche stellte jeder im Rahmen einer Forscherkonferenz sein Projekt vor. Thema dieser war:

  • Warum hab ich gerade diese Thema gewählt
  • Was war daran besonders schwierig
  • Tipps für andere Teilnehmer

Anschließend konnten alle noch Fragen zum Projekt stellen. Wir waren begeistert welche Ideenvielfalt uns erwartet hat. Natürlich kam auch der Spaßfaktor nicht zu kurz. Baden, Lagerfeuerabende, Volleyball. Höhepunkt war der Besuch der Technischen Sammlungen in Dresden. Bilder folgen!

Energie erleben und Wirtschaft verstehen

Dieses Projekt wurde gefördert von:

Dreiklang „Natur-, Umwelt- und Energiebildung in Weißwasser“ – ein Referenzstandort für Energiebildung im Norden des Landkreises

Als erste Kommune im Landkreis Görlitz wird die Große Kreisstadt Weißwasser zum „Referenzstandort für Energiebildung“ im Landkreis Görlitz berufen. Zukünftig steht die Stadt Weißwasser mit ihren Energiebildungsakteuren, Initiativen und Bildungseinrichtungen des Landkreises für den Erfahrungsaustausch zur Verfügung.

In Weißwasser gibt es ein gut funktionierendes bildungsbereichsübergreifendes Netzwerk von Akteuren, die zahlreiche innovative Lernangebote im Bereich der Energiebildung entwickeln und umsetzen. Zudem wird mit polnischen Partnern kooperiert. Das alles unterstreicht den Modellcharakter. So veranstaltete die Stadt Weißwasser zusammen mit 25 Einrichtungen im Jahr 2011 das erste deutsch-polnische Energiefest im Landkreis Görlitz.

Die Station Junger Naturforscher und Techniker ist seit langem an der Entwicklung von Angeboten im Bereich der Natur-, Umwelt-, und Energiebildung aktiv. Die „Umweltexpertin“ besucht regelmäßig die Vorschulgruppen der Kitas in Weißwasser und Gablenz, zusammen mit den Kindertagesstätten „Kinderland“ und „Regenbogen“ wurden „Energie-Tandems“ gebildet. Die von diesen Tandems gemeinsam entwickelten und umgesetzten Projekte „Was treibt uns an? Die Umweltschnecke macht Tempo“ und „Kleine Energieexperten“ gehörten zu den Preisträgern im Landkreis- Ideenwettbewerb „KiloWatt? Entdecken und Erleben von Energie“ 2011/2012. Im März 2014 wurde die Station von der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ als einer von bundesweit sechs Standorten für „Forscherzeiten“ ausgewählt.

In der „Lernwerkstatt Natur“ im Tierpark werden umweltpädagogische Projektangebote u.a. im Rahmen des fächerübergreifenden Unterrichts genutzt. Im Rahmen der Aktionstage „Lernen beflügelt“ führt die Station gemeinsam mit den Stadtwerken Projekttage zum Thema Wasser durch.

Seit vergangenem Jahr werden mit dem Projekt „Energie erleben + Wirtschaft verstehen“ weitere Angebote entwickelt: Es entsteht ein „Energieklassenzimmer“ mit einem Informations- und Lernstützpunkt der Hochschule Zittau und am Standort der Station werden die vorhandenen Möglichkeiten zu einem Praxispark zur Umsetzung langfristiger Projektarbeiten mit handwerklichen Fähigkeiten ausgebaut. Auch Projekte im Bereich Elektrotechnik/ Elektronik sowie Digitaltechnik werden realisiert (unter Berücksichtigung von Zukunftstechnologien wie z.B. E- Mobilität). Die Ausrichtung wird sich in erster Linie an den Erfordernissen der regionalen Wirtschaft orientieren, um somit künftigen Auszubildenden und Studierenden in der Interessenorientierung erste Hilfestellung zu geben. Ziel ist, die Berufsorientierung in den MINT- Bereichen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) positiv zu beeinflussen und ggf. Interessenten zielgerichtet zu vermitteln. Dabei werden Projektpartner aus Wirtschaft und Bildung (Uni, Hochschulen) Einblicke in Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten geben. Mit außerschulischen Angeboten wird individuell auf die unterschiedlichen Voraussetzungen der Kinder und Jugendlichen eingegangen, so dass dem Mangel an Fachkräften entgegengewirkt wird.

Bildung als wichtiger Beitrag der Standortsicherung – das hat sich der Landkreis Görlitz auf die Fahnen geschrieben. Unter dem Titel „Zukunft durch Bildung im Landkreis Görlitz. Mit Energie und ohne Grenzen!“ wird im Rahmen des Modellvorhabens im Bundesprogramm „Lernen vor Ort“ seit 2009 intensiv daran gearbeitet, erfolgreiche Bildungswege durch ein abgestimmtes Bildungssystem vor Ort zu ermöglichen. Das regionale Schwerpunktthema Energiebildung ist dabei im Kontext der energiepolitischen Ziele des Landkreises Görlitz von besonderer Bedeutung: Um den Status einer innovativen Energieregion zu erhalten, braucht der Landkreis qualifizierte und kreative Menschen mit Forscherdrang und Erfindergeist. Zum anderen gilt es, jungen Menschen in der Region eine Perspektive zu bieten. Wir wollen hier in Weißwasser und dem Umland die bestehenden Kooperationen zwischen Kitas, Schulen, Hochschulen, außerschulischen Lernorten, Wirtschaft und der Stadt ausbauen und zu einem regionalen Bildungsnetzwerk weiterentwickeln.

19-21.04. Technik-Workshop: Roboter&Blender

Drei Tage in Bautzen, Weißwasser und Cottbus. Wir haben Lego-Roboter gebaut und programmiert, unsere ersten Schritte mit Blender gemacht, Leiterplatten mit KiCAD entworfen und produziert, Arduinos programmiert, viel gekocht, gesehen und gelacht. Eigentlich wollten wir ja Webseiten machen. Aber Blender war dann doch interessanter und wir hatten noch ein paar Digitech-Projekte die fertig werden sollten.

Einen großen Dank an Herrn Samuel und Herrn Löffler vom Zuseum e.V. in Bautzen und an den fablab e.V. in der BTU Cottbus.

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Natur und Kunst durchs Jahr

Das Projekt begann jetzt im Frühling mit einem Wochenende in der Station. An dem Aprilwochenende 21-23.04. trafen sich 10 Teilnehmer aus Polen und Deutschland im Alter von 9 bis 15 Jahren in Weißwasser. Auf dem Gelände der Station, am Braunsteich und in der Stadt sammelten sie Ideen und skizzierten ihre Eindrücke. Auf Leinwänden entstanden mit Farben und Pinseln eigene Werke.

Neben der künstlerischen Arbeit gab es Freizeit- und Gruppenaktivitäten - Spiel und Spaß kamen nicht zu kurz. Die fachliche Anleitung übernahmen Sabine Gutjahr und Jerzy Litewka, die Sprachmittlung Marzena Limanowska und Claudia Müller. In der Auswertungsrunde äußerten alle Teilnehmer, dass sie bei der nächsten Begegnung gern wieder dabei sein möchten.

Weiter geht es am 10.-14. Juli (Mo-Fr.) in Polen und 8.-10. September (Fr.-So.) wieder in Weißwasser. Weitere Informationen gibt es auf der Projektseite: Apr-Sep.2017 — Natur & Kunst durchs Jahr

Frühjahrsputz in der Station

Auf dem Gelände der Station Junger Naturforscher und Techniker ging es am 29. April 2017 wieder heiter zu. Um die 25 Mitglieder des Station e.V., des Kultursofa e.V., des Hundesport Vereins und des Keramikzirkels waren fleißig. Die Bühne hat eine neue Holzverkleidung erhalten, ein neues Lager für Grillholz wurde angefangen, das Laub wurde geharkt und vieles mehr. Wir danken allen Helferinnen und Helfern!

Jahresversammlung 2017

Am Dienstag, dem 11. April 2017, fand die Jahresmitgliederversammlung des „Station für Technik, Naturwissenschaften, Kunst- Weißwasser e.V.“ statt. Wir freuen uns, dass wir unter den 40 anwesenden Mitgliedern auch Vertreter der juristischen Mitglieder „Keramikzirkel Weißwasser e.V.“, „Hundesportverein Weißwasser e. V.“ und „NABU- Regionalgruppe Weißwasser“ sowie die Ehrenmitglieder Thomas Jurk und Hubert Henschke begrüßen konnten. Zudem stellten sich mehrere neue Vereinsmitglieder vor, die sich in den Bereichen Modellbau, Kunst und der Lernwerkstatt Natur engagieren.

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