AG Videotechnik

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AG-Leiter Nachfolge gesucht
Treffen findet z.Z. nicht statt

Arbeitsgemeinschaft Videotechnik - das heißt im Wesentlichen selbst hinter und vor der Kamera stehen, Regie führen und die Filme danach selbst zurechtschneiden. Die Arbeitsgemeinschaft möchte ihren Mitgliedern grundlegende Fähigkeiten im Filmschnitt vermitteln und dafür sorgen, dass die Teilnehmer ein Auge für filmische Situationen bekommen. Außerdem werden sie angehalten, zu komplexen Problemen kreative Lösungsansätze zu finden und Wichtiges von Unwichtigem zu trennen. Das ist besonders in der filmischen Dokumentation wichtig, wo ein Ereignis auf seine Quintessenz reduziert dargestellt werden soll. Die AG Videotechnik sieht ihre Aufgabe in der Dokumentation der Ereignisse in der Station und in deren Umfeld, in der Produktion von Filmen mit der Thematik Jugend/Probleme/Bildung sowie in der Bearbeitung von Auftragswerken wie z.B. Dokumentation von Sportereignissen.

Mitglieder

  • Eberhard Walkowiak (AG-Leiter)
  • Steven Glaszer
  • Marius Frommelt
  • Maximilian Heyne

Sowie bei früheren Projekten:

  • Daniel Allich
  • Franz Gutjahr
  • Konrad Frommelt

Projekte der AG Videotechnik

Von der Kohle zum Strom

Vorbereiten der Marionette "Junatec"Wie selbstverständlich nutzen Kinder und Jugendliche tagtäglich den elektrischen Strom. Nur wenige fragen sich, wo der Strom überhaupt herkommt und wie er entsteht (bekanntlich kommt er ja nicht aus der Wand). Das ganze Malheur wird offenbar, als im Film der Strom ausfällt. Die Kinder merken plötzlich, wie hilflos sie ohne Elektrizität dastehen. Hier tritt Junatec auf, der neunmalkluge „Gnom der Station“. Junatec erklärt den Mitgliedern der Station Junger Techniker und Naturforscher, wo der Strom herkommt. Dabei gehen die Kinder auf eine lehrreiche Reise durch den Tagebau, durch Kohleschichten und gigantische Kraftwerksanlagen. Am Ende wird den Kindern klar, welche Anstrengungen und Arbeitsleistungen aufgebracht werden müssen, um die lebensnotwendige Elektrizität zu erzeugen…

Inzwischen ist die Trilogie der Entstehung der Elektrizität abgedreht und beendet, wobei sich der erste Teil mit der Kohleförderung, der zweite Teil mit der eigentlichen Stromerzeugung im Kraftwerk und der dritte Teil mit der Rekultivierung der Landschaft nach dem Tagebau beschäftigt.

Coole Freizeit?

Im Frühling und Sommer 2006 produzierte die AG der Station Junger Naturforscher und Techniker einen Dokumentarfilm, der die Freizeitbeschäftigung der Jugendlichen in unserer Region aufzeigen sollte. Dabei sollte auch darauf eingegangen werden, welche Möglichkeiten die Kultureinrichtungen den Jugendlichen tatsächlich bieten, um ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten.

<quote> Jugend ohne Perspektive, Sauferei auf der Straße, abgerissene Neubauten, keine Jobs, keine Angebote für die jungen Leute… das ist das allgemeine Bild von der jungen Szene in Weißwasser.

Was ist dran an der ganzen Sache? Das Videoteam ist der Sache nachgegangen und hat sich intensiv mit den Jugendlichen in Weißwasser beschäftigt. Dabei kamen vor allem folgende Fragen auf:

  • Welche Freizeiteinrichtungen gibt es und was bieten sie?
  • Was wissen die Jugendlichen darüber?
  • Was nutzen sie tatsächlich?
  • Was fehlt und was wollen sie wirklich?

Diesen Fragen ist das Videoteam gewissenhaft auf den Grund gegangen, hat in diversen Einrichtungen nachgeforscht und in verschiedenen Milieus nachgefragt. Herausgekommen ist ein Film, bei dem viele zu Wort kommen, in dem Vor- und Nachteile der Angebotslandschaft beleuchtet werden, in dem echtes Engagement und peinliche Unwissenheit gleichermaßen zum Vorschein kommen. Die Produzenten ziehen ein Fazit, dass sowohl Verantwortlichen (Veranstaltern, Stadtvätern) als auch Jugendlichen zu denken geben sollte…

</quote>

Eine Klassenfahrt mit Folgen

Im Sommer 2004 fanden sich unter dem Motto „Ausgrenzung und Toleranz“ zehn Jugendliche zusammen und produzierten gemeinsam vom Anfang bis zum Ende einen Kurzfilm, in dem es um Mobbing, um Ignoranz, Hilfsbereitschaft, Toleranz und Überheblichkeit geht. Dabei machte jeder alles: Thema, Szenenfolge und Drehbuch ausdenken, als Schauspieler vor der Kamera den zeitgenössischen Jugendlichen spielen (mithin sich selbst?) und hinter der Kamera die Szenen filmen, was manche zum ersten Mal machten, sowie später den Film zurechtschneiden und mit einem passenden Soundtrack versehen (auch dieser wurde von den Teilnehmern selbst geschrieben und aufgenommen). Herausgekommen ist der 25minütige Film „Eine Klassenfahrt mit Folgen“, der eine typische Szene und das typische Verhalten Jugendlicher darstellt.

 
arbeitsgemeinschaften/ag_videotechnik/start.txt · Zuletzt geändert: 09.05.2012 11:32 von randolf